Geschwindigkeit der Digitalisierung

Geschwindigkeit der Digitalisierung

Was heute noch innovativ ist, ist morgen schon wieder überholt. In rasender Geschwindigkeit ändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt. 

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Aufgeregt und sorgsam öffnet wir die durchdesignte Verpackung unseres neuen Smartphones. Voller Ehrfurcht schließen wir es an und bestaunen die Auflösung des neuen Displays, während wir den Deckel der Schachtel, aus der wir den neuen Begleiter entnommen haben, auf die Unterseite legen und uns über das sanfte hinuntergleiten des Deckels erfreuen. In freudiger Erwartung der vielen neuen und verbesserten Funktionen keimt langsam die Frage auf, wie wir nur mit dem zwei Jahre alten zerkratzten Gerät klargekommen sind. Doch ist dieses Gefühl wundersam vertraut. Vor zwei Jahren erging es uns genauso. Als unser nunmehr alter Begleiter noch das moderne Wunderwerk war, das wir so sehnsüchtig erwartet hatten. 

Welcher Trend ist der richtige?

So verhält es sich jedoch nicht nur mit dem Smartphone. Die Haltwertzeit vieler Produkte scheint sich zunehmend zu verkürzen. Ob Autos, Fernseher, Kopfhörer, PCs, oder auch Softwareanwendungen, gerade gekauft, schon eine neue Version auf dem Markt. Wie soll man da bei aller Innovation noch den Überblick behalten? Gerade im unternehmerischen Kontext kann es sträflich bis gerade zu tödlich sein, einen Trend zu verpassen. Fragen sie Kodak. Doch woher weiß man, auf welchen Trend und welche Innovation man nun eigentlich setzten muss und welchen man auslassen sollte? 

Abwarten oder voranschreiten?

Das wird wohl zur Gretchenfrage in der Digitalisierung. Setzt man auf das falsche Pferd, reitet dies wohlmöglich in eine ganz andere Richtung als die Konkurrenz und kann seinen Kurs nicht mehr korrigieren oder wenn nur mit einem gewaltigen Rückstand hinterher hecheln. Im Bereich der ERP-Systeme kündigen sich nahezu stündlich neue bahnbrechende Innovationen an, die allesamt eine Revolution im Businesssoftwarebereich ankündigen. 

Erst die Cloud, dann die KI?

Die Verunsicherung ist daher groß, nicht nur auf Kundenseite, auch bei den Herstellern dieser Software-Lösungen. Derzeit scheint sich alles zunehmend in die Cloud zu bewegen und Anbieter haben sich darauf weitestgehend eingestellt. Das nächste große Feld, dass definitiv die Branche bestimmen wird steht schon in den Startlöchern. Nicht wenige Experten sind sich einig, dass die Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren das zentrale Thema für Softwareanwendungen aller Art sein wird. 

Valide Daten heute sichern Vorsprung morgen

Doch wie stellt man sich als Unternehmen schon heute auf die Herausforderungen von morgen ein? Nun, KI-Anwendungen nähren sich von Daten. Sind diese nicht vorhanden, löchrig oder gar fehlerhaft, kann dies gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen haben. Daher sollten Unternehmen heute besonderen Fokus auf die eigenen Stammdaten und die Vollständigkeit und Korrektheit ihrer Daten legen, um in der Zukunft schnell reagieren zu können. 

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