Corona-Aufbauplan: Wie geht es nach der Krise weiter?

Corona-Aufbauplan: Wie geht es nach der Krise weiter?

In Berlin rechne man derzeit mit rund 26 Milliarden Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket der EU. Ein Großteil solle in die Digitalisierung und den Klimaschutz fließen.

Vergangene Woche hat das Bundesskabinett einen „deutschen Aufbau und Resilienzplan“ (DARP)vorgestellt. Mit diesem soll das Konjunkturpaket der EU umgesetzt werden. In Deutschland rechne man derweil mit Zuschüssen ich Höhe von 25,6 Milliarden Euro, wie heise.de am 28.04.21 berichtete. In etwa 90% der im DARP vorgesehenen Maßnahmen fördern dabei den Klimaschutz und die digitale Transformation. 

Digitalisierung und Klimaschutz

Dabei werde man die Vorgaben zur Mittelverwendung mehr als erfüllen. Mit dem deutschen Aufbau- und Resilienzplan wolle man so eine langfristige Weichenstellung für mehr Investitionen in Zukunftstechnologien erreichen, erklärte das Bundesfinanzministerium. Dabei sollen rund 14 Milliarden Euro in die digitale Transformation investiert werden. 

Hilfen für Automobilhersteller und Schulen

Allein knapp 2 Milliarden Euro sollen Fahrzeugherstellerhersteller und deren Zuliefererindustrie zu Gute kommen. Dabei solle in neue Produktionsanlage sowie in Forschung und Entwicklung investiert werden. 1,3 Milliarden Euro werden für die Umsetzung des Digitalpakts Schule vorgesehen. 

Digitalisierung als Querschnittsthema 

Die Digitalisierung nehme im DARP einen besonderen Stellenwert ein. Sie sei in nahe zu allen Bereichen zu finden und somit eine Art Querschnittsthema. Zentral dabei seien auch die Initiativen im Rahmen der gemeinsamen EU-Förderprojekte Cloud und Datenverarbeitung.

Unternehmen könnten sich in Zukunft wohlmöglich über mehrere Fördermöglichkeiten freuen. Wir halten Sie in jedem Fall auf dem Laufenden. 

Klimaschutz bleibt wichtiges Thema 

Doch auch in Sachen Klimaschutz will die Bundesregierung etwas tun. 

"Die Bundesregierung wird den Kauf von elektrisch angetriebenen Personenwagen, Bussen und Schienenfahrzeugen durch zusätzliche Kaufanreize fördern und den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur entschieden vorantreiben" (vgl. ebd.) 

Ausbau der Infrastruktur fördern 

Das Ziel sei es über eine halbe Million elektrisch angetriebene PKW in Deutschland erreichen und rund 450.000 private und öffentliche Ladestationen zu schaffen. Zudem wolle man noch 2800 Busse mit alternativen Antrieben und deren Ladeinfrastruktur unterstützen. 

Geld soll im Sommer bereitstehen 

Neben Deutschland legten auch Frankreich, Portugal, Italien und Spanien ihre nationalen Aufbaupläne vor. Man wolle diese auf Seiten der EU nun ausreichend prüfen. Fließen sollen die Gelder jedoch spätestens im Sommer dieses Jahrs. 

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