Benutzerfreundlichkeit in ERP-Software

Benutzerfreundlichkeit in ERP-Software

Das Nutzererlebnis einer ERP-Software wird seitens der Anwender oftmals eher als negativ empfunden. Deacom zeigt den Ausweg.

In einem kürzlich auf it-zoom.de erschienenen Artikel (28.06.21) von Scott Deakins erklärt dieser, warum Unternehmen beim Thema ERP-Software unbedingt auch auf die Benutzerfreundlichkeit der Anwendungen und der Oberflächen achten sollten. Unangenehme Nutzererfahrungen führen demnach zu Frust und Fehlern. Diesem gelte es vorzubeugen.

User Experience wie im privaten Bereich 

Seiner Erfahrung nach vermissen Anwender von Business-Software oftmals den Komfort den sie aus gewohnten Apps im privaten Bereich auf ihren Smartphones oder ihren Tablets gewohnt sind. Diese verlangen nach einfachen Lösungen für komplexe Aufgaben. Diese gelte insbesondere für den Mittelstand. Hier müssten Mitarbeiter viele verschiedene Aufgaben übernehmen.

Fehlende Kenntnisse frustrieren Mitarbeiter 

Dabei sei es kontraproduktiv, wenn diese jedes Mal an fehlenden Kenntnissen komplexer Anwendungen scheitern. Daher müssten Unternehmen auf Lösungen setzen, die zum einen die komplexen Geschäftsprozesse abzudecken vermögen und zum anderen so einfach zu bedienen sein, wie herkömmliche Consumer Software. 

Struktur der ERP-Software muss klar sein 

Damit man dem Anwender eine motivierende und intuitive Benutzererfahrung machen lassen kann, sollte die ERP-Software über eine klare und durchdachte Struktur verfügen. Es gelte die Lösung so konsistent aufzubauen, dass sich die Anwender auf das Wesentlichste fokussieren können und ihre Informationen gestaffelt zur Verfügung stellen. Die Anwendung sollte zudem so gestaltet sein, dass diese mit den Fähigkeiten der Nutzer mitwachse.

Weniger Funktionen, mehr Nutzen 

Mit einer guten User Experience habe man die Möglichkeit die Aufmerksamkeit der Anwender zu steuern. Meist werden, so Deakins weiter, 80% der Aufgaben mit gerade einmal 20% der verfügbaren Funktionen erledigt. Aus diesem Grund solle nur all jenes auf der Oberfläche dargestellt werden was zur Erfüllung der Aufgabe auch wirklich erforderlich ist. 

Benutzerdefinierte Anpassungen 

Gleichzeitig müsse es möglich sein benutzerdefinierte Felder oder weitere Arbeitsschritte individuell hinzuzufügen, damit alle notwendigen Informationen direkt abrufbar sind. All dies erfordere ein schlankes und logisch aufgebautes User Interface. Deakins schreibt weiter, es reiche im Mittelstand oftmals aus eine ERP-Software mit fünf bis 15 verschiedenen Funktionen zu betrieben, als zig Module zu implementieren. 

ERP-Software aus der Cloud 

Viel wichtiger sei Deacom nach, dass Anwender eine klare und logische Struktur vorfinden in der sie sich individuelle Anpassungen einrichten können. Der Mittelstand fokussiere sich zudem immer mehr auf individuell anpassbare Lösungen aus der Cloud. Diese müssten dann ohne spezielle Programmierungen auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden können.

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