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So wichtig ist mobiles ERP in der diskreten Fertigung

Unternehmen der diskreten Fertigung profitieren vielseitig vom mobilen Zugriff auf das ERP-System. Näheres erfahren Sie hier.

Produzierende Unternehmen haben es zur Zeit nicht leicht. Der digitale Wandel und die auf globaler Ebene vernetzte Wirtschaft verändern die bisherigen Spielregeln des Marktes. Im Zuge dessen ändern sich auch bisher bestehende Machtverhältnisse. 

Innovationsdruck in der diskreten Fertigung

Der Innovationsdruck auf bestehende Unternehmen nimmt stetig zu. Besonders junge Unternehmen und Start-Ups aus dem Bereich der diskreten Fertigung bedienen sich Elementen aus dem sogenannten „Internet of Things“ - kurz IoT - Baukasten. 

Bewährte Unternehmensstrategien werden so herausgefordert und auf die Probe gestellt. Doch die Digitalisierung kann genauso als Chance gesehen werden. Wie in der diskreten Fertigung tätige Unternehmen dies in die Tat umsetzen können und welche Rolle dabei vor allem Mobilität in Bezug auf das ERP-System spielt, soll im Folgenden thematisiert werden. 

Inhaltsverzeichnis

ERP Anfänge - Es begann in der diskreten Fertigung 

Interessanterweise fanden ERP-Systeme selbst ihren Beginn im Bereich der diskreten Fertigung. In der 1960er Jahren bezeichnete man ERP-Systeme noch als MRP - kurz für Material Requirements Planning. Als Vorgänger der heutigen ERP dienten sie vor allem, wie der Name bereits suggeriert, der reinen Materialbedarfsplanung. 

Diese ist in der heutigen Zeit im Bereich der diskreten Fertigung nach wie vor relevant. Doch bieten heutige ERP-Systeme Unternehmen in der diskreten Fertigung noch weitaus mehr Vorteile, als sie es in ihren Anfängen in den 1960er Jahren taten.

Mobilität wird immer wichtiger

Einer dieser Vorteile geht Hand in Hand mit dem heutzutage nahezu allgegenwärtigen Thema der Mobilität. Diese wird in allen Bereichen unseres Lebens zunehmend wichtiger. Wir wollen in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit auf der anderen Seite der Welt einen Termin wahrzunehmen. 

Bestellen wir ein Paket online, soll am nächsten Tag – wenn nicht am besten noch am selben Abend – geliefert werden können. Nachrichten sollen von überall aus abgerufen werden können – unabhängig davon, ob man sich gerade zu Hause, auf der Arbeit oder in der Bahn befindet. 

Mobiler Zugriff aufs ERP-System für die diskrete Fertigung

Genau wie im privaten Bereich verhält es sich auch auf der geschäftlichen Ebene. Es soll möglichst von überall möglich sein, auf das firmeneigene ERP-System zuzugreifen. So wird auch jede letzte Minute, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit oder zu einem Termin, in unserer schnelllebigen zu ihrem vollen Potenzial ausgeschöpft. 

Doch besonders im Bereich der diskreten Fertigung geht es bei einem mobil zugänglichen ERP nicht nur darum, weinige, wenige Minuten effizienter zu nutzen. 

So geht es beispielsweise darum, von jedem Standort aus informierte Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten zu treffen. Stellen Sie sich beispielsweise vor, es kommt in der laufenden Produktion bei einer der Maschinen zu einer Störung. Diese Maschine läuft nun nicht oder nur fehlerhaft weiter, bis die Störung behoben wurde. 

Zugriff von überall

Dies ist wertvolle Zeit, die im Ernstfall die ganze Produktion gefährden könnte – und Produktionsstopps bringen enorme Kosten mit sich. Aus diesem Grund muss dieses Szenario um jeden Preis vermieden werden. 

Wäre es in diesem Fall nicht praktisch, wenn verantwortliche Mitarbeiter von überall aus Zugriff auf das firmeninterne Maschinenüberwachungssystem hätten? 

Im Idealfall würden sie direkt auf ihrem Firmenhandy darüber benachrichtigt werden, dass eine Störung vorliegt – und wo sie vorliegt - sobald diese auftritt. So können Mitarbeiter ohne zeitliche Verzögerung reagieren und die Wahrscheinlichkeit eines Produktionsstopps wird minimiert. 

All dies kann ein ERP-System mit entsprechenden Funktionen und mobilem Zugriff leisten. Die Produktion ist jedoch nicht der einzige Bereich, in dem der mobile Zugriff auf das ERP-System diverse Vorteile mit sich bringt. Im Folgenden soll daher exemplarisch an einigen Abteilungen illustriert werden, inwiefern sich vor allem der mobile Aspekt positiv auf die Produktivität auswirken kann. 

Mobiler ERP-Zugriff im Lager

Lager sind eine kritische Schnittstelle im gesamten Materialfluss. Ist ein ERP-System mit entsprechenden Funktionen gegeben, haben Lieferanten die Möglichkeit, Bestände und Anfragen via Online Portal einzusehen. Über die selbe Oberfläche können dann entsprechende Angebote abgegeben oder Bestellungen bestätigt werden. 

Viele Bereiche profitieren

Über ein mobiles Endgerät wird dann die Ware direkt beim Wareneingang verbucht. Dies ist auch bei Lagerumbuchungen der Fall, die durch mobiles ERP nicht mehr nachgearbeitet werden müssen sondern direkt an Ort und Stelle, vollkommen digital und in Echtzeit erfolgen. 

Geschieht die Lagerumbuchung in Echtzeit, hat dies wiederum Vorteile für die Kommissionierung, die nun schneller und effizienter abgewickelt werden kann. 

Zu guter Letzt profitiert auch die Inventur vom mobilen ERP – durch den Einsatz von mobilen Endgeräten können Daten direkt vor Ort erfasst werden. Eine manuelle Erfassung wird somit hinfällig und Übertragungsfehler auf ein Minimum begrenzt.

Auch in der Fertigung jederzeit Zugriff auf wichtige Daten 

Das „direkt vor Ort“ Prinzip findet auch in der Fertigung Anwendung. So haben Produktionsmitarbeiter beispielsweise die Möglichkeit, Aufträge direkt an ihrem Arbeitsplatz bzw. von überall in der Halle aufzurufen. In die entgegengesetzte Richtung können Produktionszeiten, -mengen und Fertigstellungen unmittelbar im System vermerkt werden.  

Mobiler ERP-Zugriff für Vertrieb und Kundenservice

Im Vertrieb haben Außendienstmitarbeiter und Handelsvertreter durch mobiles ERP von überall aus die Möglichkeit, auf Verkaufsunterlagen bzw. entsprechende Kundendaten – beispielsweise mittels CRM Integration – zuzugreifen. So sind diese jederzeit – auch in unvorbereiteten Situationen – auskunftsfähig. 

Besserer Kundenservice

Zu guter Letzt profitiert vor allem auch der Kunde von einem für Mitarbeiter mobil zugänglichen ERP-System. Ähnlich wie auch im Vertrieb haben im Außendienst tätige Mitarbeiter mittels mobilem ERP die Möglichkeit, direkt beim Kunden vor Ort Daten zu aktuellen Wartungsverträgen einzusehen. 

Auch neue Aufträge erhält der Service Mitarbeiter im Idealfall von überall aus direkt auf sein mobiles Endgerät. Während des Einsatzes können Faktoren wie der Materialverbrauch im System vermerkt werden. Wird zusätzliches Material benötigt, kann er dieses ebenfalls über das ERP anfordern.

Durch eine Übertragung in Echtzeit haben Lagermitarbeiter die Möglichkeit, möglichst schnell entsprechende Ersatzteile bereit zu stellen. 

Fazit: Ein ERP-System der Zukunft

In Zeiten, in denen das Thema Mobilität einen immer höheren Stellenwert annimmt, muss auch ein ERP-System mit seinen neuen Anforderungen wachsen. Dabei ist es egal, über welches mobile Endgerät Sie letztendlich auf das System zugreifen – die Nutzerfreundlichkeit sollte sich nicht verändern. 

Durch die Einführung der Option eines mobilen ERP Zugriffs können Sie so in diversen Abteilungen die Produktivität ihrer Prozesse steigern. 

So verschaffen Sie sich den entscheidenden Wettbewerbsvorteil, um sich in der diskreten Fertigung von morgen behaupten zu können.

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Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

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Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
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Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
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Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
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Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
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Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

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Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

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Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

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Nämlich:
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Exportieren Sie auch Waren?
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Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

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