Einzelhandel
Logistik im Einzelhandel

Logistik im Einzelhandel

Kaum eine andere Branche sieht sich derzeit mit einem solch elementarem Wandel konfrontiert, wie der Handel. Vor Allem stehen neue logistische Herausforderungen an.

Produkte müssen in der heutigen Zeit im Idealfall immer direkt zur Verfügung stehen und Lieferungen dürfen nicht länger als einen Tag dauern.

Kundenerwartungen im Wandel

Der Kunde wird dahingehend zunehmend anspruchsvoller, was gerade die logistischen Herausforderungen für Einzelhändler in unermessliche Höhen treibt.

Im Wettbewerb um jeden Kunden steigt die Bedeutung des Faktors Zeit gerade im Online-Handel massiv an. In Zukunft wird sich der Kunde gar an Same-Day-Lieferungen, wie sie von Amazon bereits angeboten werden, gewöhnen.

Logistische Herausforderungen

Diese Ganze Beschleunigung hat natürlich weitreichende Auswirkungen auf sich verschiebende Bedarfsspitzen im Tagesverlauf, Schichtarbeit und Nachtlieferungen (vgl. www.logistikplan.de).

Doch bei aller Brisanz des Themas, verschaffen wir uns zunächst einmal einen Überblick über die IST-Situation uns schauen, welche Herausforderungen Einzelhändler im Bereich Logistik schon heute begegnen. 

Im Grundsatz setzt sich die Logistik eines Unternehmens im Handel aus den Funktionen Beschaffungslogistik, Lagerlogistik, Distributionslogistik und Filiallogistik zusammen.

All diese Funktionen müssen bestmöglich aufeinander abgestimmt und optimiert sein, damit ein Handelsunternehmen sich langfristig am Markt durchsetzen kann. Im Nachgang schauen wir uns die einzelnen Funktionen genauer an und stellen deren Bedeutung für den Handel heraus. 

Beschaffungslogistik

Die Beschaffungslogistik beschreibt im Wesentlichen den Teil der Logistik der sich mit den Prozessen vom Wareneinkauf bis hin zum Transport der Waren ins eigene Eingangslager befasst. Im Prinzip ist sie zwischen der Absatzlogistik der Lieferanten und der Produktionslogistik des eigenen Unternehmens einzuordnen.

Hauptaufgabe der Beschaffungslogistik ist es, die Materialversorgung des Unternehmens unter Berücksichtigung der Parameter Zeit, Menge und Qualität sicher zu stellen.

Ein detaillierter Blick auf die Beschaffungslogistik

In einer festgelegten Beschaffungsstrategie werden alle Artikel klassifiziert und hinsichtlich des Marktes analysiert. Inhalt dieser Strategie ist es auch, Aktionspläne zu erstellen, die aufzeigen, wie das Unternehmen mit Mengen, Preisen. Lagerbeständen etc. umgehen will.

Es wird auch nach einer optimalen Anzahl möglicher Lieferanten gesucht um den bestmöglichen Artikel beschaffen zu können. 

Lagerlogistik

Sind die bestellten Artikel im Wareneingang eines Unternehmens beginnt die Lagerlogistik. Es wird nach dem optimalen Ort für eine bestimmte Ware gesucht, nach dem Transport zu diesem und der Art der Lagerung.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren kommt es zu einer gezielten Einlagerung des Artikels. Heutzutage helfen Warenwirtschaftssysteme als Teil von ERP-Systemen für die Beantwortung all dieser Fragen.

Funktionen softwaregestützter Lagerlogistik

Sie errechnen den perfekten Ort unter Berücksichtigung des Termins für den Warenausgang. Jeder Artikel innerhalb des Lagers hat somit einen festen Standort und es kann zu jeder Zeit von überall aus eingesehen werden.

Zudem kann sobald eine Bestellung eingegangen ist eingesehen werden welche Menge des Artikels bestellt ist, wann Nachbestellungen erfolgen müssen und wer den Artikel wann ausliefert.

Distributionslogistik

Besser bekannt als Absatzlogistik umfasst die Distributionslogistik die Gestaltung, Steuerung sowie die Kontrolle aller, in der Absatzpolitik notwendigen Prozesse um Artikel vom Unternehmen zum Kunden zu bringen.

Die Grundaufgabe der Distributionslogistik ist die Bereitstellung von Gütern für den Kunden unter Berücksichtigung der für das jeweilige Gut vorgesehenen Kriterien, wie Preis, Qualität oder Menge.

Ein wesentliches Ziel der Absatzlogistik ist darüber hinaus, die Kosten für die Logistik so gering wie möglich zu halten und dabei das Qualitätsniveau stetig hoch zu halten. Doch worin besteht dieser Lieferservice genau?

Die vier Komponenten des Lieferservice

Da kommen verschiedene Faktoren zum Einsatz. Im Prinzip lassen diese sich auf vier wesentliche Komponenten herunterbrechen. Zum ersten die Termintreue. Wenn der Service darin besteht, zu einem bestimmten Zeitpunkt liefern zu können, muss dieser auch unbedingt eingehalten werden.

Ebenso die Lieferzuverlässigkeit. Wird ein Artikel bestellt, so muss dieser auch geliefert werden und darf nicht untergehen oder auf Grund von fehlenden Artikeln einfach nicht bedient werden.

Ferner ist Die Lieferungsbeschaffenheit ein wichtiger Punkt. Wird der Artikel schlecht verpackt oder bei der Lieferung beschädigt, beschädigt dies auch nachhaltig das Vertrauensverhältnis zum Unternehmen gesamt.

Letztlich ist hier noch die Lieferflexibilität zu nennen. Nicht immer soll ein Artikel schnellstmöglich oder an die Rechnungsadresse versandt werden. Daher ist es wichtig an dieser Stelle ein gewisses Maß an Flexibilität einzubauen. 

Filiallogistik

Hierbei geht es um die Kommunikation und Vermittlung zwischen Lager und einzelnen Filialen, falls vorhanden.

Die Rolle der Kassensysteme

Die Kassensysteme in den Filialen melden der Zentralverwaltung deren Bedarf und diese leitet den Versand an die einzelnen Filialen ein. Dazu wird in der Regel ein ERP-System verwendet, welches in Echtzeit die Daten an die Zentrale übermitteln kann, damit diese schnellstmöglich die Bestellungen der einzelnen Filialen abarbeiten kann. 

ERP-Systeme helfen in allen Bereichen

Um letztlich einen ganzheitlichen und reibungslosen Prozessverlauf, vom Bestellen der Ware, über das Lagern und den Versand garantieren zu können, kommen ERP-Systeme zum Einsatz.

Sie erfassen jeden Artikel bereits bei der Bestellung, gleichen diese dann im Wareneingang mit den Bestelllisten ab und weisen ihnen auf Grundlage von Analysen den bestmöglichen Lagerungsort zu.

Zudem verteilen sie die Artikel nach Bedarf auf einzelne Filialen falls vorhanden oder geben Benachrichtigungen über die einzelnen Bestände und über die damit verbundenen Nachbestelltermine.

Fazit: Prozessoptimierung in der Logistik durch ERP Systeme

Die Logistik spielt für Einzelhandelsbetriebe eine immer wichtigere Rolle. Daher ist es ratsam, sich über die Möglichkeiten für eine Optimierung dieser Prozesse zu informieren. 

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

Finden Sie das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Möchten Sie Stunden im System erfassen?

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Mitarbeiter
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