integriertes-arbeiten

Warum integriertes Arbeiten die Zukunft ist

Tommie Wouters arbeitet als Pre-Sales Consultant bei Isah. Er möchte produzierenden Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse helfen.

Heutzutage verwenden die meisten Unternehmen der Fertigungsindustrie ERP-Software als Rückgrat ihrer Organisation, um alle administrativen Geschäftsprozesse zu unterstützen. Dies umfasst Einkauf, Verkauf, Planung, Projektmanagement und Finanzverwaltung. In der Praxis sehe ich jedoch, dass produzierende Unternehmen häufig auch mit anderen Softwarelösungen arbeiten. Das ist aber nur zum Teil logisch.

Es ist natürlich klug, bestimmte Arbeitsbereiche, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Verwaltungsprozessen eines Unternehmens stehen, anderswo unter zu bringen – und dabei gleichzeitig gut in das ERP-Paket integriert zu sein. Es gibt aber auch eine Grauzone von Arbeitsbereichen, die manchmal schon und manchmal nicht in einem ERP-Paket integriert genutzt werden.

Das macht mir Sorgen. Mir fällt auf, dass Unternehmen in solchen Situationen oft den Überblick verlieren. Sie wissen nicht wie sie all diese Systeme und zugehörigen Prozesse integrieren sollen. Jedoch ist Integriertes Arbeiten genau das, was sie wollen, da es viele Vorteile bietet. Ich halte es schlichtweg für unerlässlich, Ihre Kunden auch in Zukunft optimal betreuen zu können.

Der Mehrwert des integrierten Arbeitens

Der Grund dafür, in administrativen Prozessen integriert zu arbeiten, ist eigentlich sehr einfach: der sogenannte SPOT (Single Point of Truth), zu Deutsch „der einzige Punkt der Wahrheit“ im gesamten Unternehmen. Jeder arbeitet mit einem Paket, einer Datenbank und drückt die gleichen Tasten. Es bilden sich keine kleinen verschiedenen Ansammlungen von Informationen mehr, die dann an verschiedenen Orten gespeichert sind.

Eine Bestellung (oder ein Kunde) ist unter genau einem einzigen Namen bekannt und alle Informationen sind unter diesem Namen zentral verfügbar - von der Bestellung bis hin zu Zeichnungen und Produktspezifikationen.
Da es einen „einzigen Punkt der Wahrheit“ und eine zentrale Datenbank gibt, können Sie Informationen daraus herausziehen die Ihnen einen Einblick in den gesamten Prozess geben.

Mit diesen Erkenntnissen können Sie dann Optimierungsschritte umsetzen und einen Mehrwert für Kunden und Markt schaffen. Vom disruptive Thinking zu neuen Geschäftsmodellen oder einem intelligenteren Produkt. Durch die Integration von Informationen können Sie die Zukunft vorhersehen und Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus sein.

Ein System ist nicht immer möglich

Ausgangspunkt sollte sein, dass alle Abteilungen des Unternehmens mit einem System arbeiten können, was jedoch in der Praxis nicht immer durchführbar ist. Schließlich kann ein System niemals "alles" tun. Technische Angelegenheiten wie CAD und PDM sind Spezialgebiete, die Sie besser mit erfahrenen Beteiligten vereinbaren können.

Es gibt jedoch auch viele Domänen, die in eine "Grauzone" fallen. Denken Sie an CRM, Marketing, Gehaltsabrechnung oder zum Beispiel Zeiterfassung und Urlaubsregistrierung. Solche Prozesse werden manchmal von ERP-Lieferanten unterstützt, aber es gibt auch allerlei spezielle Teillösungen dafür. Es versteht sich von selbst, dass die Speziallösungen häufig umfangreichere Optionen beinhalten.

Die Frage, die Sie sich als Organisation stellen müssen, lautet jedoch: Brauchen Sie die ausgewählten Systeme wirklich? Mein Ausgangspunkt ist: Integrieren Sie nicht, um zu integrieren, sondern schauen Sie sich Ihre Bedürfnisse an. Vielleicht ist das, wonach Sie suchen, tatsächlich etwas anderes als das, was Sie für nötig halten? Ist der Business Case gültig? Wenn ja, können Sie dieses System integrieren. Wenn nicht, ist mein Rat, es auch nicht zu tun.

Aus meiner Sicht gibt es drei Stufen, die zum integrierten Arbeiten zu erklimmen sind:

Schritt 1: Streben Sie ein ERP-Paket an, das alle administrativen Geschäftsprozesse umfasst.

Schritt 2a: Wenn es bestimmte Aufgaben gibt, die nicht in diesen Verwaltungsprozess fallen, integrieren Sie dann zusätzliche Software.

Schritt 2b: Fehlt Ihnen auch die Funktionalität in Ihrem ERP-Paket? Schauen Sie sich dann - sofern der Business Case gültig ist – ebenfalls nach Zusatzsoftware um.

Schritt 3: Sehen Sie sich die Technologie und den Prozess für die Integration an: Was ist der beste Weg dabei in Bezug auf Technologie und aber auch Prozess? Streben Sie nach einer Standardintegration!

Ein strategischer IT-Partner kann Ihnen helfen

In der Praxis fällt mir auf, dass es für Fertigungsbetriebe schwierig ist diese Überlegungen selbst anzustellen. Ein strategischer IT-Partner kann mit Ihnen zusammenarbeiten und Ihnen helfen die richtige Wahl zu treffen. Dieser wirft einen objektiven Blick auf die Organisation, den einzuschlagenden Weg sowie die Wünsche und Bedürfnisse. Dank dessen Erfahrung kann er Ihre Strategie genau auf die möglicherweise erforderliche Software abstimmen und Sie dabei beraten.

Schließlich möchten Sie verhindern das Ihre Systeme miteinander verbunden werden, Sie aber das angestrebte Ziel nicht erreichen können, weil es beispielsweise zu komplex wird. Sie tun dies, indem Sie die richtige Technologie aufbauen und Standards realisieren die auch zukunftssicher sind, damit Sie nicht in einem Netz von Integrationen stecken bleiben.

Als Isah verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Integration von Systemen von Drittanbietern in unsere Unternehmenssoftware und im Einrichten der Technologie (APIs und Webservices). Wir wissen aber auch, wie man den richtigen Prozess gestaltet.

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

Finden Sie das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Möchten Sie Stunden im System erfassen?

Geben Sie die Anzahl der Mitarbeiter und Benutzer ein

Mitarbeiter
Benutzer (fakultativ)

Fragen zu Ihrer Organisation

Hat Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungen?
Wie viele Lagerhäuser haben Sie?
Arbeiten Sie mit mehreren Währungen?
Sind Sie international tätig?
Hat die Hauptverwaltung ihren Sitz in Deutschland?
ERP-Anbieter suchen...
Systeme gefunden

Füllen Sie das Formular aus und erhalten Sie unverbindlich Informationen über die 7 am besten geeigneten Anbietern.

Ihre Anfrage ist erfolgreich bei uns eingegangen

  • Auf der Grundlage der von Ihnen gelieferten Informationen geht unser Berater unverbindlich an die Arbeit
  • Unser Berater trifft eine Auswahl unter den ERP-Anbietern, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen.
  • Sie erhalten eine kostenlose Auswahlliste mit Informationen über die 7 geeignetsten Anbietern
  • Im Falle von Fragen oder Unklarheiten meldet sich unser Berater möglicherweise bei Ihnen
Longlist anzeigen
Auswahl neu starten
Lieferant des Monats

ERP und Resilienz für Pharma und Chemie

Worauf es in Zukunft in der Pharma- und Chemieindustrie in Sachen Resilienz ankommt, zeigt die GUS Deutschland GmbH in diesem Artikel.

Lesen Sie weiter
Lieferant des Monats

Cloud, On-Premise oder Hybrid?

Die GUS Group zeigt die Unterschiede zwischen Cloud, On-Premises und Hybrid auf und worauf es in Zukunft ankommt.

Lesen Sie weiter