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HDE und Google starten Digitalisierungsprogramm

Der Handelsverband Deutschland (HDE) und Google starten gemeinsam ein breites Digitalisierungsprogramm für den Einzelhandel.

„ZukunftHandel“ ist der Name des Paketes, das vor allem den durch die Corona-Krise besonders betroffenen Läden dabei helfen soll, weiterhin zukunftsfähig zu operieren. 

Digitalisierungshilfe für den Einzelhandel

Einem aktuellen Bericht von IT-Zoom zufolge soll es dabei um die Umstellung vom klassischen Ladengeschäft zu einem hybriden Betrieb – also sowohl offline als auch online – gehen. Dies soll mithilfe von Online-Tools möglich gemacht werden. 

Herausforderungen des Einzelhandels

Die Corona-Krise hat einige Branchen hart getroffen. Dazu zählt auch der Einzelhandel. So mussten einige Geschäfte zunächst ihre Türen schließen. Auch nach der Wiedereröffnung sind die Zahlen bei weitem nicht auf dem ursprünglichen Stand. 

Der Onlinehandel boomt

Nach wie vor fürchten viele Verbraucher eine mögliche Ansteckung und meiden den analogen Einzelhandel. Stattdessen erlebt der eCommerce einen Boom. Diese Entwicklung war jedoch bereits vor Corona spürbar. 

Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der HDE, äußerst sich auf It-Zoom zu den aktuellen Herausforderungen des konventionellen Einzelhandels: 

„Corona ist nicht der Grund, sondern nur das Brennglas (…) Wer für seine Kunden auf dem Smartphone nicht sichtbar ist, hat aber einen signifikanten Nachteil (…) Wir haben da großen Nachholbedarf."

, so Tromp. 

 Letztlich habe jeder zweite Einzelhändler in Deutschland keine eigene Website. 

Ein Blick nach vorne

Die Initiative soll eben jenes Problem eindämmen und Einzelhändlern beim Ausbau ihrer Digitalpräsenz helfen. Umgesetzt werden soll dies in Zusammenarbeit mit den deutschen Anbietern 1&1 und Jimdo.

Als Gegenleistung soll dafür laut IT-Zoom ein monatlicher Preis von einem Euro fällig werden. 

Was soll sich ändern?

So sollen Nutzer beispielsweise bei der Suche nach Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen auf dem Smartphone darauf hingewiesen werden, welche Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen „in der Nähe“ zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus soll direkt ersichtlich sein, ob die Einzelhändler auch Abholmöglichkeiten oder Lieferdienste anbieten. 

17 September 2020

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