GAIA -X: Zwischenbilanz auf Digital Summit

GAIA -X: Zwischenbilanz auf Digital Summit

Mit GAIA-X will Europa in Sachen Cloud aufschließen und sich unabhängiger von ausländischen Anbietern machen. Nun zogen die Verantwortlichen Bilanz.

Rund 180 Organisationen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft beteiligen sich derzeit an dem Dateninfrastrukturprojekt GAIA-X. Neben Deutschland und Frankreich beteiligen sich an diesem Projekt auch Länder wie Finnland, Italien, Belgien, die Niederlande oder auch Luxemburg und Slowenien. 

Ziel einer gesamteuropäischen Daten-Infrastruktur 

In diesen Ländern sind die Koordinierungseinheiten bereits existent oder werden gerade vorbereitet. Auch Schweden spricht offen über eine mögliche Partizipation. Ziel soll es sein eine gesamteuropäische Daten-Intrastruktur zu entwickeln, um Abhängigkeiten ausländischer Anbieter zu entgehen.

Nationale Hubs im Fokus 

Erstmals wurde das gemeinsame Projekt auf dem Digital-Gipfel 2019 vorgestellt. Auf dem nun stattfindenden, virtuellem GAIA-X-Summit, stellte man die Fortschritte des Projektes vor. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei den nationalen GAIA-X-Hubs zu. In Deutschland, Frankreich und Finnland sind diese bereits an den Start gegangen. 

„Innerhalb weniger Monate hat sich GAIA-X zu einem neuen europäischen Daten-Ökosystem entwickelt“ - Bruno Le Maire, Wirtschaftsminister Frankreich

Immer mehr Nationen schließen sich an 

Durch das stetige Zustoßen anderer europäischer Staaten zu dieser deutsch-französischen Initiative wachse die Bedeutung des Projektes. Immer mehr dieser nationalen Hubs gehen in Zukunft an den Start.

„Ich freue mich besonders darüber, dass die ersten GAIA-X-Hubs in ganz Europa etabliert wurden und dass weitere folgen werden. GAIA-X hat sich zu einem wahrhaft europäischen Projekt entwickelt.“ – Peter Altmaier, Wirtschaftsminister Deutschland

Fachvorträge und Austausch 

Am ersten Tag des digitalen Summits tauschten sich die Teilnehmer über ihre ersten Erfahrungen und Ergebnisse aus, während am zweiten Tag mehrere Fachvorträgen von beispielweise Hilary Hunter von IBM Cloud, Caspar Klynge von Microsoft und Max Petersen von Amazon Web Services folgten.

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