Dräxlmaier implementiert SAP S/4HANA

Dräxlmaier implementiert SAP S/4HANA

Weltweit an allen Standorten ein neues ERP-System implementiert. Keine leichte Aufgabe. Wie die Dräxlmaier diese bewältigt, lesen Sie hier.

Mit mehr als 60 Standorten in 20 verschiedenen Ländern ist der Automobilzulieferer Dräxlmaier ein globaler Player. So muss auch das ERP-System der Gruppe in der Lage dazu sein, die verschiedenen Standort einheitlich und unter Berücksichtigung aller geltenden rechtlichen Vorgaben der verschiedenen Länder abzubilden. 

Mit SAP S4/HANA in die Zukunft 

Das technische Fundament des neuen ERP-Systems der Dräxlmaier Group fußt auf eine SAP S/4HANA-Lösung. Mit der einheitlichen Implementierung einer neuen ERP-Software soll nun auch die Datenbasis vereinheitlicht werden. Diese führe zur Verbesserung der Zusammenarbeit über alle Funktions- und Ländergrenzen hinweg. 

Schrittweise Implementierung und Anpassung

Dabei erfolgt die Implementierung schrittweise. Der Anfang wurde im österreichischen Braunau gemacht. Hier erfolgte nach vielen Monaten der Anpassung und nach einer umfangreichen Testphase das Go-Live. Die Mitarbeiter seien indessen mit dem System vertraut gemacht worden. In enger Zusammenarbeit mit IT-Experten und Verantwortlichen verschiedenster Fachbereiche sei so ein Global Template erarbeitet worden. 

Alles mit einer Lösung abdecken

Dieses stelle eine „im hohen Maße vereinheitliche Vorlage für alle relevanten Prozesse, Rollen, Berechtigungen SAP-Entwicklungen sowie Stamm- und Bewegungsdaten“ dar. (vgl. automobil-produktion.de) Weiter hieß es, es werde je nach Bedarf weitere landes- und segmentspezifische Anpassungen geben. 

Über die Dräxlmaier Group

Die Dräxlmaier Group, mit Sitz in Vilsbiburg, Deutschland ist seit 1958 zu einem der 100 größten Automobilzulieferern angewachsen. Mit rund 75.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 4,9 Milliarden Euro in 2019 gehört Dräxlmaier zu den erfolgreichsten ihrer Branche weltweit. 

Einheitliche Datenbasis für schlanke Prozesse

Mit einer einheitlichen ERP-Software auf der Basis von SAP S4/HANA hat sich der Konzern nun dazu entschieden, einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen. Neben der gemeinsamen Plattform wird nämlich auch die Datenbasis vereinheitlicht, was Prozesse deutlich effizienter und barrierefreier gestaltet.

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