Digitalisierung und Überforderung

Digitalisierung und Überforderung

Die Digitalisierung greift in fast allen Lebenslagen um sich. Mit diesen Prozessen geht die Überforderung einher. Wie viel Digitalisierung verträgt der Mensch?

Zugegeben, wie viel Digitalisierung der Mensch verträgt ist eine Frage, die an dieser Stelle sicher nicht beantwortet werden kann. Wir wollen dennoch den Versuch wagen zu schauen, was die Menschen an der Digitalisierung stört, wann diese an Grenzen stößt und was zu tun ist, um diese zu überwinden. Die „digital Natives“, also jene Jahrgänge, die Zeit ihres Lebens Zugang zum Internet hatten und digitale Medien wie selbstverständlich in ihren Alltag integrieren, sind mittlerweile in der Berufswelt angekommen. Doch längst nicht alle Menschen gehen mittlerweile so sicher mit neuen Technologien und Trends um, jene, die nach 1980 geboren sind. 

Arbeitswelt vs. Freizeit

Dabei muss unterschieden werden in welchen Bereichen man sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen muss. In der Arbeitswelt begegnet den Arbeitsnehmenden die Digitalisierung in besonderem Maße. Neue Technologien bringen neue Arbeitsweisen mit sich, gar ganze Berufsfelder ändern sich maßgeblich. Nehmen wir als Beispiel die mobile Altenpflege. Hier werden Routen und Informationen zu Patienten digital auf mobile Endgeräte der Pflegekräfte verteilt. Ebenso werden die regelmäßigen Schulungen nunmehr online eingeforderte. Es gibt keinerlei Möglichkeit sich diesen Prozessen zu entziehen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Pflegekraft muss vor Einsatzbeginn nicht mehr in die Station um ihre Route für den Tag zu erfragen oder gar selbst zu planen, was eine Menge Zeit auf beiden Seiten spart. Auch muss die Pflegekraft nicht extra eine Schulung besuchen, diese kann bequem von zuhause aus erledigt werden. Doch setzt dies wiederum voraus, dass die Pflegkraft auch die Möglichkeit und das Verständnis besitzt diese Entwicklung mitzutragen. 

Widerstand der Arbeitnehmer

An dieser Stelle muss der Arbeitgeber mit Widerstand rechnen und damit, dass er ausreichend Schulungen anbietet. Gerade im Bereich Pflege kann nämlich eine Arbeitskraft nicht ohne weiteres ersetzt werden. Der Fachkräftemangel ist dort besonders gravieren. Doch nicht nur in der Arbeitswelt, auch in der Freizeit werden Menschen zunehmend mit der Digitalisierung konfrontiert. Vor allem wenn sie die Rolle des Kunden einnehmen, begegnen ihnen immer neue technologische Neuerungen, die schnell zu einer Überforderung führen können. Man denke an dieser Stelle beispielsweise an automatische Bestellsysteme in Schnellrestaurants oder auch selbstbedienende Bezahlsysteme an der Supermarktkassen. 

Mitarbeiter mit einbeziehen

Noch sind diese optional, doch irgendwann werden diese wohlmöglich alternativlos. Genau dann muss sichergestellt werden, dass niemand bei der Digitalisierung vergessen wird. Doch wie kann ein Unternehmer sicherstellen, dass er keine Kunden verprellt, wenn er Schritte der Digitalisierung geht und ebenso wenig seine eigenen Mitarbeiter vor zu großen Herausforderungen stellt. Bei der Digitalisierungsstrategie im Unternehmen sollte die Chefetage in aller erster Linie die eigenen Mitarbeiter in diese miteinbeziehen. Und das vor vornherein. Es muss verdeutlicht werden, dass keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern neue Aufgaben aufgebaut werden. 

Voneinander lernen

Doch auch jeder einzelne Mitarbeiter sollte sich fragen, was er zur Unternehmensstrategie in puncto Digitalisierung beitragen kann. Bei der Einführung neue Technologien haben sich sogenannte Tandems zwischen jungen und alten Mitarbeitern besonders bewährt. (vgl. Nora Schareika 31.01.2018 in WiWo-Online) Dabei sei jedoch auch immer darauf zu achten, dass das gewählte Tandem zueinander passt und sie sich nicht gegenseitig ausbremsen. Als Unternehmer steht man bei betrieblichen Prozessen vor der Aufgabe seine Mitarbeiter so zu motivieren, dass diese den Mehrwert der Digitalisierungsstrategie erkennen und diese aus eigener Warte heraus mittragen. Auf Kundenebene gilt ähnliches. Auch hier gilt es den Kunden den Mehrwert der Neuerung zu verdeutlichen. Die meisten Unternehmen setzen dabei auf eine Schrittweise und parallellaufende Einführung neue Technologien. Man sollte in ein jedem Fall, gerade zu Beginn einer Umstellung das Servicepersonal an dieses Stellen erhöhen.

5 September 2019

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

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In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

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Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

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Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
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Mitarbeiter
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