Das Land Hamburg setzt auf S/4 HANA

Das Land Hamburg setzt auf S/4 HANA

Als erstes Bundesland hat Hamburg nun ihr komplettes Buchhaltungs- und Ressourcensystem erfolgreich auf SAP S4/HANA umgestellt.

Das Fundament für die digitale Verwaltung sei nun gelegt. Das Land Hamburg hat ihr komplettes ERP-System erfolgreich auf S/4HANA umgestellt. SAP hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt viele ältere Versionen nicht länger zu supporten. Vielmehr sieht es so aus, als wolle man die Kunden mehr und mehr in die Cloud treiben. 

Erste Schritte gemacht, weitere folgen

Das Land Hamburg hat nun die ersten Schritte dahingehend unternommen. Folgen sollen dann noch die Systeme der Landesbetriebe und der Hochschulen. Mit der neuen ERP-Software haben die Anwender nun die Möglichkeit, die Haushaltprozesse wie etwa die Finanzbuchhaltung, das Controlling oder auch die Anlagebuchhaltung einfacher und schlanker zu gestalten. 

Effiziente und schlanke Prozesse 

Generell unterstütz die modere ERP-Software von SAP die Anwender bei deutlich effizienteren Prozessen und unterstütz dabei, Veränderungen und Trends schnell und proaktiv zu erkennen. 

Vorreiter in Sachen Digitalisierung

Implementiert hat man das System zusammen mit dem Hamburger IT-Dienstleister Dataport. Das Land Hamburg unterstreicht mit diesem Schritt einmal mehr ihre Vorreiterstellung in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Bereits im Jahr 2018 hat man damit begonnen die Finanzbehörde auf SAP S/4HANA umzustellen. 

Fundament gelegt

Mit den nun getätigten Schritten in den Landesbehörden solle man das Fundament für die weitere Digitalisierung legen, so der Hamburger Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. 

“Die Einführung von SAP S/4HANA ist hier ein echter Meilenstein. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig agiles und flexibles Handeln in der öffentlichen Verwaltung ist. An dieser Stelle nochmals allen Projektbeteiligten einen großen Dank für das hohe Engagement und die Professionalität, mit der das Vorhaben gestemmt wurde.” – Dressel auf behoerde-spiegel.de vom 08.01.2021

Oftmals noch viel zu zögerlich

Dass die öffentliche Verwaltung in Sachen Digitalisierung an vielen Stellen hinterher hinkt wurde gerade durch die Corona-Pandemie all zu deutlich. Einzelne Behörden gehen hier voran, während viele andere immer noch zaghaft abwarten und derartige Schritte scheuen. 

Potentiale ausschöpfen

Dabei haben ERP-Systeme für öffentliche Verwaltungen ein immenses Potential und können langfristig dafür sorgen, den gesamten Apparat deutlich zu entlasten, etwa bei der Online-Abwicklung diverser Anträge, für die heute noch immer ein persönliches Vorsprechen von Nöten ist. 

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