Composable Infrastructure für die ERP-Software

Composable Infrastructure für die ERP-Software

Eine neue Umfrage von Boomi legt derzeit offen, wie es um den allgemeinen Stand der ERP-Modernisierung in Unternehmen bestellt ist.

Bei der jährlich durchgeführten Umfrage zur Moderierung von ERP-Software wurden weltweit etwa 1.600 CTOs und Enterprise Architects zu deren Einschätzungen befragt. Dabei wurde der Fokus primär daraufgelegt herauszufinden, wie Unternehmen die Modernisierung der eigenen ERP-Anwendungen angehen und welche Herausforderungen sich ihnen dabei in den Weg stellen.

Integration neuer Technologien zunehmend komplexer 

Viele ERP-Systeme seien demnach oft sehr lange im Einsatz und es sei zunehmend komplizierte diese an neue Systeme anzubinden. Doch um mit der digitalen Transformation schritt halten zu können, müsse eben jene Lück zwischen alt und neu geschlossen werden, so ein Artikel vom 28.05.21 auf it-daily.net.

Unternehmen setzen auf Composable Enterprise Resource Planning 

Ganze 9 von 10 Unternehmen setzen bei dieser Herausforderung auf eine Strategie des Composable Enterprise Resource Planning. Dabei biete ein Composable ERP enorm viel Flexibilität doch es müsse auch sichergestellt werden, dass alle Anwendungen integriert und alle Daten somit wirklich gemeinsam genutzt werden können. 

Standardisierung der Unternehmensanwendungen 

Herkömmliche Integrationslösungen sein meist mit hohen Kosten verbunden und erforderten komplexes Coding und Development. Für IT-Teams sei es daher auch von hoher Priorität die Prozesse weiter zu Automatisieren und zu Optimieren. Rund 73% der Befragten investierten bereites in die Standardisierung von Anwendungen, 84% beziehen ihre Anwendungen bereits aus der Cloud.

„Ein Unternehmen verwendet im Durchschnitt 850 Anwendungen, von denen nur 30% miteinander verbunden sind“ - Chris McNabb, CEO bei Boomi (vgl. ebd.)

Sinnvolle Verbindungen digitaler Ökosysteme schaffen 

Die größte Herausforderung für Unternehmen bestehe darin, die zunehmend fragmentierten digitalen Ökosysteme sinnvoll miteinander zu verbinden, so McNabb weiter. Die Corona-Pandemie habe nochmals unterstrichen, wie wichtige moderne Applikationslandschaften für Unternehmen geworden sind.

User-Experience wird wichtiger 

Doch auch die Nutzer selbst rücken mehr und mehr in den Fokus. So gaben 52% der Befragten an, dass eine positive User Experience ein Ziel ihrer Integrationsprojekte sei. Doch gaben auch 49% an, dass die aktuell zum Einsatz kommenden Integrationslösungen nicht den jeweiligen Anforderungen genügen. 

Verwaltung und Automatisierung 

Auch die Verwaltung verschiedener Integrations- und Datensynchronisierungs-Technologien sei für viele (46%) schwierig. Auch sehen viele Befragten (34%) die Automatisierung von Workflows und Prozessen als eine zusätzliche Herausforderung an. 

7 Juni 2021

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