So optimieren Sie mit BPM Ihre Geschäftsprozesse

Alles, was Sie über das Business Process Management wissen müssen: Definition, Ziele, Vorteile und Abgrenzung vom ERP-System.

Unternehmen haben zahlreiche Möglichkeiten, die innerbetriebliche Effizienz zu steigern und so letztlich den Profit zu erhöhen. Das Business Process Management zählt dabei zu den wichtigsten Methoden, die Unternehmen und ihren Entscheidungsträgern dabei zur Verfügung stehen. Im Folgenden beleuchten wir das Business Process Management einmal näher und gehen dabei auf die folgenden Aspekte näher ein.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Business Process Management (BPM)? 

Das Business Process Management; zu Deutsch auch Geschäftsprozessmanagement (GPM) befasst sich mit der

  1. Identifizierung,
  2. Gestaltung,
  3. Dokumentation,
  4. Umsetzung,
  5. Steuerung und
  6. Optimierung

von Geschäftsprozessen. Es wird auch als Prozessmanagement bezeichnet. Ein ganzheitliches Prozessmanagement befasst sich nicht nur mit technischen, sondern auch organisatorischen Fragestellungen, wobei Key Performance Indicator (KPI) zur Messung zum Einsatz kommen. Die zentrale Fragestellung umfasst beim BPM W-Fragen: „Wer macht was?“ und zwar: Wann, wie und womit.  

BPM vs. ERP: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 

An dieser Stelle wird das enge Ineinandergreifen von Business Process Management (BPM) und Enterprise Resource Management (ERP) deutlich.

Gemeinsamkeiten zwischen ERP und BPM 

Sowohl ERP-Software als auch BPM-Systeme ermöglichen es Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse digital abzubilden und innerhalb einer ganzheitlichen Lösung zu verwalten und zu optimieren. Auch verfolgen beide Lösungen im Wesentlichen das Ziel, die Effizienz im Unternehmen zu erhöhen und den Profit zu steigern.

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal 

Der größte Unterschied zwischen ERP und BPM ist klare Fokus auf Prozessen des BPM. Obgleich sich auch mit dem ERP Geschäftsprozesse abbilden lassen, liegt der Fokus hier auf der gesonderten Betrachtung einzelner Geschäftsbereiche und Abteilungen. Allgemein gesprochen eignen sich ERP-Systeme also vor allem zur Abbildung und Steuerung wichtiger Geschäftsprozesse aus zentralen Geschäftsbereichen, wie Finanzen oder Produktion. Im BPM werden Prozesse ganzheitlicher näher unter die Lupe genommen und zusätzliche Analysen durchgeführt.

BI im ERP: Grenzen können in der Praxis verschwimmen

In der Praxis sind jedoch die Übergänge zumeist fließend, da auch ERP-Software über Business Intelligence (BI) - Module verfügen kann, mit denen sich Geschäftsprozesse ganzheitlich optimieren lassen. So lässt sich beispielsweise nicht behaupten, ein BPM verfolge einen strategisch-analytischen Ansatz, während das ERP lediglich zur Unterstützung des operativen Tagesgeschäftes in den jeweiligen Abteilungen diene.

ERP: Mehr als nur ein Warenwirtschaftsystem

Auch mithilfe modernen ERP-Software lassen sich umfangreiche Analysen durchführen, um Einblicke in die eigenen Geschäftsprozesse zu erlangen. Somit haben es ERP-Systeme in ihrer Entwicklung weit gebracht und sind auf funktionaler Ebene den ersten Warenwirtschaftssystemen (wie ERP-Systeme im Handel heutzutage auch teilweise noch bezeichnet werden) weit entfernt.

Welche Ziele verfolgt BPM?

Das Business Process Management hat das Kernziel, die im Betrieb vorhandenen Informationen über die eigenen Geschäftsprozesse so zu nutzen, dass sich das Unternehmen besser auf den Kunden einstellen kann und so Unternehmensziele besser erreicht werden können. Das BPM kann in die folgenden Aufgaben- bzw. Tätigkeitsbereiche unterteilt werden:

  • Planung, Modellierung und Aufsetzen von Geschäftsprozessen,
  • Durchführung von Tätigkeiten/Arbeiten nach den definierten Prozessen und
  • Überwachung/ Kontrolle der Geschäftsprozesse.

Im Rahmen des BPM werden die Geschäftsprozesse eines Unternehmens detailliert durchleuchtet. Schließlich müssen Entscheidungsträger in diesem Bereich die eigenen Prozesse auch wirklich kennen, um entsprechende Optimierungen durchführen zu können. Auch die Dokumentation der Geschäftsprozesse fällt in den Aufgabenbereich des BPM. Auch zählt es zu den Aufgaben und Zielen des BPM, klare Schnittstellen zwischen Prozesse zu definieren, um Verschachtelungen von Prozessen und Prozessketten einfach bilden zu können.

Was sind die Vorteile von BPM? 

Es gibt viele gute Gründe, die für die Einführung einer BPM-Software sprechen. Sie hilft Ihnen als Unternehmen, die Digitalisierung in den eigenen Betrieb zu tragen und Prozesse zu optimieren. Auch bei der Automatisierung von Prozessen unterstützt ein BPM-System.

Zu den wichtigsten Vorteilen einer BPM-Software zählen:

  • Reduzierung der Kosten,
  • Gesteigerte Produktivität, Agilität und Effizienz,
  • Zentrale Prozessdokumentation,
  • Prozessübergreifende Transparenz,
  • Verbesserte Prozessqualität und
  • Entlastung durch Automatisierung von Routineaufgaben (vgl. isr.de, 13.09.2022).

Letztlich liegt es im Ermessen des jeweiligen Unternehmens, ob ein gesondertes BPM-System implementiert werden soll, oder nicht. Ist noch keinerlei Softwarelösung zu zentralen Verwaltung der Geschäftsprozesse im Einsatz, empfiehlt sich zunächst die Implementierung einer ERP-Software.

Kategorie: Bi

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In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

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