Geschäftslogik nach Bausteinprinzip -Teil 3

Geschäftslogik nach Bausteinprinzip -Teil 3

Im letzten Teil dieser Interview-Reihe geht es um die eigentliche Implementierung des Systems und was der Mittelstand bei dieser zu beachten habe.

Auch geht Herr Hensen auf die Dauer der Implementierung ein gibt wichtige Tipps für die Umsetzung eines ERP-Projektes. In den vorherigen Teilen dieser Reihe konnten wir bereits klären, was die Vorteile des Mittelstandes bei der Einführung der brixxbox sind und was kleine und mittlere Unternehmen generell bei einer Implementierung zu beachten haben. Nun geht es ganz konkret um die Einführung eines ERP-Systems aus der brixxbox. 

Dauer der Implementierung

Auf die konkrete Frage hin, wie lange die Implementierung der Software eigentlich dauere, entgegnet Hansen, er empfehle eine Form der Projektabwicklung. Je besser die Abläufe und Prozesse in einem Unternehmen beschrieben seien, desto schneller sei die Umsetzung des ERP-Projektes zu machen. An dieser Stelle gliedere man klassischer Weise zwischen Ist-Analyse, Soll-Konzept, Prototyping, Feintuning, Schulung, Testphase und Inbetriebnahme. So sei je nach Größe des Projektes auch die jeweilige Einführungszeit sehr unterschiedlich. Verglichen mit anderen traditionellen ERP-Projekten, so Hensen weiter, erreiche man jedoch eine bis zu 60 Prozent schnellere Implementierung, was auf die agile Projektmethodik zurück zu führen sei. 

Langwierige Prozesse bei klassischer Einführung

Der Prozess bei einem klassischen ERP-Projekt sehe im Normalfall so aus, dass ein Projekt vom ERP-Vertrieb verkauft werde und ein Berater mit dem Kunden die Prozesse in der Standard-Software durchgehe. An dieser Stelle werde oftmals festgestellt, dass gewisse Funktionen fehlen, woraufhin der Berater ein Konzept entwickelt, welches dann vom Produktmanagement des Softwareanbieters geprüft und ggf. freigegeben werde. Ist dies geschehen, so muss das Konzept noch vom Account-Manager hinsichtlich der Kosten geprüft und freigegeben werden. Im Anschluss daran, plane dann die Software-Entwicklung die notwendigen Ressourcen sowie die zeitliche Umsetzung. Am Ende prüft der Berater dann erneut zusammen mit den Kunden die erstellten Funktionen. 

Flexibilität der brixxbox verschlankt Einführungzeit

Durch die Flexibilität der brixxbox und der damit verbundenen Möglichkeit der Vor-Ort-Konfiguration durch den Berater werden derartige zeit- und kostenintensiven Schritte obsolet. Berater und Anwender können durch die einfache Kombination der Bausteine passende und schlanke Prozesse gestalten und müssen nicht auf die Entscheidungen und Prüfungen der verschiedenen Instanzen warten. An dieser Stelle stellt sich auch die Frage, ob und inwieweit IT-Kenntnisse in Unternehmen bei der Einführung eines ERP-System auf diese Weise notwendig seien und ab wann externe Beratung von Nöten ist.

Dieser Frage entgegnet Hensen, man unterteile grundsätzlich zwischen solchen Unternehmen mit eigener IT-Abteilung und jene ohne weitreichende IT-Fachkompetenzen im eigenen Haus. Ist entsprechendes Wissen im eigenen Haus vorhanden, wird keinerlei externe Beratung benötigt. Man schule die IT-Fachleute lediglich mit dem Tool, woraufhin diese alle Prozesse selbstständig konfigurieren könnten. Ohne internes IT-Fachpersonal könne auf die Kompetenzen der gebra-IT oder anderer Partner zurückgegriffen werden. 

Große Pläne mit der brixxbox

Man sei dabei ein internationales Netzwerk aus Partner aufzubauen, um die Software schnellstmöglich zu multiplizieren. Ferner wolle man jedoch auch die Tools so einfach gestaltet, dass jeder in der Lage sein werde, seine Geschäftsprozesse per Drag-and Drop oder über einen Workflow bzw. einen Prozessdesigner zu gestalten. Dies werde die ERP-Branche grundlegend revolutionieren, so Hensen. 

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