Geschäftslogik nach Bausteinprinzip -Teil 1

Geschäftslogik nach Bausteinprinzip -Teil 1

Mit der brixxbox bietet die GEBRA-IT insbesondere mittelständischen Unternehmen eine einfache, smarte ERP-Lösung, die auf einem Bausteinprinzip basiert.

In dieser Interview-Reihe mit brixxbox-Gesellschafter Udo Hensen soll aufgezeigt werden, wie die Kombination von Standard- und Individualsoftware mittelständischen Unternehmen dabei helfen kann, ein maßgeschneidertes ERP-System zusammenzustellen, ohne dabei einen enormen Zeit- und Ressourcenaufwand betreiben zu müssen. Lesen Sie im Folgenden über die Einschätzung der Herausforderungen und der gegenwärtigen Situation, denen sich der Mittelstand bei ERP-Projekten derzeit ausgesetzt sieht. 

Herr Hensen, worin bestehen Ihrer Meinung nach aktuell die Schwierigkeiten von ERP-Projekten im Mittelstand?

Udo Hensen: Mittelständische Unternehmen sehen sich mit der Herausforderung „Digitalisierung“ konfrontiert. Der Kraftaufwand für die Umsetzung eines ERP-Projekts mit einer traditionellen Software-Lösung ist immens – die Mitarbeiter sind in der Zeit der Umstellung, die oftmals bis zu einem Jahr dauern kann, einer Doppelbelastung ausgesetzt, da das Tagesgeschäft neben der Umsetzung des ERP-Projekts noch weiterlaufen muss. Unsere Erfahrung zeigt: Wenn wir mittelständische Unternehmen nach ihren Erfahrungen mit der Implementierung eines ERP-Systems sprechen, erhalten wir immer die gleichen Antworten: Zu teuer, zu aufwendig, das Ergebnis unzureichend. 

Wir beobachten häufig zwei Szenarien: Es gibt Unternehmen, die ihre erfolgreichen, individuellen Geschäftsprozesse an die starren Vorgaben der Standard-Software anpassen – was dann häufig zum Verlust der vorhandenen Wettbewerbsvorteile und einer niedrigen Akzeptanz der Mitarbeiter führt. Auf der anderen Seite beobachten wir das genaue Gegenteil:  Unternehmen, die die Standard-Software zu ambitioniert auf ihre individuellen Unternehmensprozesse anzupassen versuchen – was dann letztlich zu einem überhöhten Zeit- und Kostenaufwand führt. Mit der brixxbox haben wir eine Lösung entwickelt, die sich den Prozessen des Unternehmens 100%ig anpasst – und das deutlich schneller, effizienter und weniger kostenintensiv als bei Standard-Lösungen.

Warum reicht die Standard-Software denn oftmals nicht aus?

Der wesentliche Nachteil besteht bei den Standard-Lösungen in den vielen, oftmals überflüssigen Funktionen. Eine Standard-Software deckt viele verschiedene Bereiche und Funktionen ab, die aber einfach nicht von jedem Unternehmen benötigt werden. Branchen- und unternehmensbezogene Unterschiede und Besonderheiten können von der Standard-Lösung nicht ohne einen erheblichen Programmieraufwand abgebildet werden. Eine Standard-Lösung wird dann z.B. genauso in einem großen Pharma-Konzern wie auch in einem mittelständischen Holzverarbeitungsbetrieb eingesetzt – die Prozesse sind komplett unterschiedlich, werden aber von einem Standard-System abgebildet.

Über unzählige Parameter wird dann krampfhaft versucht, die spezifischen Anforderungen der Branche und des Unternehmens abzudecken, was dann letztlich zur Überforderung vom Anbieter wie auch vom Kunden führt und in einer schlechten Datenqualität und in suboptimalen Prozessen mündet. Die Standardlösungen der traditionellen ERP-Anbieter sind oftmals viel zu komplex. Um dem Herr zu werden, greifen einige Anbieter auf neue Oberflächen oder Workflows zurück und legen diese dann einfach über die alte Struktur. Das sieht für den Laien gut aus, ist unserer Meinung nach aber nur „Kosmetik“. Vergleichen Sie es mit einem Auto: Es bekommt eine neue Lackschicht, Motor und Karosserie bleiben aber gleich. Besonders ärgerlich für das Unternehmen: Häufig wird dieser vermeidliche Aufwand zusätzlich als Dienstleistung, Weiterentwicklung oder Upgrade abgerechnet.

Die agile Projektmethodik bei der brixxbox ermöglicht eine bis zu 80% schnellere Umsetzung des ERP-Projekts.

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