Wie die E-Mobilität die ERP-Systeme verändern

Wie die E-Mobilität die ERP-Systeme verändern

Immer mehr Fahrzeuge in Deutschland werden mit einem Elektro-Motor ausgestattet. Die verändere auch langfristig die ERP-Strukturen.

Die Automobil-Branche erlebt derzeit einen gravierenden Umbruch. Immer mehr Elektro-PKWs werden gegenwärtig zugelassen. Wachstumsraten im dreistelligen Bereich und Ankündigungen wie jene von BMW, die Produktion von Verbrennungsmotoren aus Deutschland abzuziehen, unterstreichen diesen Trend. (vgl. www.emobilserver.de vom 14.01.21)

„Diese beschleunigte Entwicklung setzt die Industrie unter Druck, Prozesse neu zu denken und an die neuen Konzepte anzupassen. Vor allem im ERP-Bereich sind diese Auswirkungen zu erwarten“ - Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat.

Es geht ums Überleben 

Für viele fertigenden Unternehmen aus dem Bereich Automotive werde es in den kommenden Jahren ums Überleben gehen, konstatiert Biebl. Gerade die Konkurrenz mache deutschen Unternehmen zu schaffen. 

Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur

Die große Herausforderung dieser Zeit liege im Aufbau der Infrastruktur für die E-Mobilität. Während bei konventionellen Antrieben die Strukturen der Zulieferer erprobt sind, sei dies bei E-Antrieben noch anders. Hier arbeiten derzeit Akteure aus verschiedensten Bereichen miteinander um ähnliche Strukturen zwischen Hersteller, Zulieferer von Batterien und Technologien, Flottenbetreiber, Infrastrukturanbieter und Servicedienstleister zu schaffen. 

"Eine prozessorientierte Software ist nötig und muss unmittelbar skalierbar sein, um bei dem weiter zu erwartenden Wachstum mithalten zu können. Prozesse und ERP müssen sich gegenseitig optimieren, zudem wird der Vernetzungsgrad zwischen Unternehmen wachsen“ – ebd.

Worauf es in Zukunft ankommen wird 

Dabei seien vor Allem optimale Produktionsabläufe unverzichtbar, um sich langfristig etablieren zu können. Es bedürfe medienbruchfreier Integration von Drittsystemen, sowie einer intuitiven Bedienung der Lösungen. 

Planat konnte zu Letzt das junge Münchner Unternehmen Evum Motors mit einer ERP/PPS-Lösung versorgen. Wichtig dabei sei auch die Zukunft gewesen: 

„Wir benötigen ein System, das einen sinnvollen Standard bietet, aber auch Raum für Customizing. FEPA hat uns und unsere Berater voll überzeugt, unsere Prozesse darüber abbilden, optimieren und in Zukunft skalieren zu können“ - Michael Kinne, kaufmännischer Leiter von Evum Motors.

15 Januar 2021

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