Immer schneller wechseln Unternehmen die ERP-Software

Immer schneller wechseln Unternehmen die ERP-Software

Die durchschnittliche Nutzungsdauer von ERP-Software sinkt seit Jahren. Heute sind ERP-Systeme meist nicht länger als zehn Jahre im Einsatz ehe ein neues hermuss.

Ist unsere ERP-Software noch zeitgemäß? Diese Frage stellen sich derzeit viele Unternehmen, die bereits vor einigen Jahren in die ERP-Welt eingetaucht sind. Immer neue Innovationen und Technologien bieten immer neue Nutzungsmöglichkeiten und Anwendungsbereiche. Auch beim ERP-Hersteller Dontenwill stellt man sich diese Frage in einem kürzlich erschienen Artikel auf dontenwill.de vom 07.06.21. 

Wenn die alte ERP-Software an Grenzen stößt 

Lieber die alte Software ausmustern oder doch aktualisieren? Stößt die ERP-Software nach einigen Jahren der Nutzung an ihre natürlichen Grenzen muss eine neue her. Gründe hierfür können mangelnder Funktionsumfang, mangelnde Skalierbarkeit oder auch ein zu geringes Maß an Nutzerfreundlichkeit sein. Doch die logische Konsequenz müsse nicht immer eine Neuanschaffung sein.

Nutzungsdauer wird immer kürzer 

Während zu Beginn dieses Jahrtausends ERP-Systeme im Schnitt noch rund 15 Jahre im Einsatz waren, verkürze sich die Nutzungsdauer zunehmend und läge nunmehr bei unter zehn Jahren. Entgegen diesem Trend plädieren einige Anbieter für eine Verlängerung anstatt all zu schnell die Software zu wechseln. 

ERP-Wechsel auch immer mit Risiken verbunden 

Schließlich gehe ein ERP-Wechsel immer auch mit großem Aufwand und Kosten einher. Doch schaffe gerade ein langlebiges, flexibles ERP-System Beständigkeit und man sparen langfristig Zeit und Geld. Dazu müsse jedoch sichergestellt werden, dass die bestehende Software ausreichend anpassungsfähig ist. Insbesondere das Customizing biete hier viele Möglichkeiten. 

Wechsel von On-Premises in die Cloud 

Derzeit wechseln viele Unternehmen mit Ihren Lösungen in die Cloud. Hier werden Wartung und Instandhaltung der Software direkt vom Anbieter übernommen, was die Software immer up-to-Date hält. Doch dies sei auch mit einer lokalen EPR-Software durchaus möglich. Anpassungen und Weiterentwicklungen seien hier der Schlüssel.

Vorteile einer langen Nutzungsdauer 

Dies biete viele Vorteile. Ein Wechsel ist immer auch mit einem gewissen Risiko behaftet, das man umgehe, wenn man an der bestehenden Software festhalte. Auch hohe Schulungs- und Einführungskosten entfallen. Auch kann eine Neueinführung zu Unmut in der Belegschaft beitragen, da sich Mitarbeiter an neue Arbeitsweisen gewöhnen müssen. Bleibt die gewohnte Umgebung bestehen, könne dies die Zufriedenheit sogar erhöhen.

Auf den Anbieter achten 

Man müsse also nicht zwangsläufig gleich sein ERP-System wechseln, wenn dieses in die Jahre kommt. Vielmehr solle man proaktiv einige Maßnahmen treffen um die Lebensdauer der ERP-Software zu verlängern. Bei der Auswahl der passenden ERP-Software sollte daher der Anbieter mit in den Fokus genommen werden. Mit diesem sind entsprechende SLAs zu vereinbaren, die eine langjährige Wartung vorsehen. 

Datenpflege ein Schlüssel für lange Nutzungsdauer 

Auch die Datenpflege spielt eine entscheidende Rolle. Regelmäßige Pflege der Daten führt zur Steigerung der Datenqualität. Je höher diese ist, desto mehr Mehrwerte lassen sich mit der bestehenden ERP-Software generieren. 

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