Einzelhandel

Fallstudie: Modellbau & Spielwaren Härtle - v.Soft

Stationärer Einzelhandel meets E-Commerce: Automatisierter Handel mit v.Soft von Vepos.

Firma Härtle Spiel + Freizeit
Sektor Einzelhandel, E-Commerce
Tätigkeitsbereich   Spielwaren, Modellbau
Größe Ca. 35 Mitarbeiter*innen
Produkt v.Soft

Das Handelsunternehmen Härtle Spiel + Freizeit ist in der Spielwaren- und Modellbaubranche tätig und beschäftigt rund 35 Mitarbeiter*innen. Der Einzelhändler vertreibt seine Waren dabei sowohl im stationären Ladengeschäft als auch im E-Commerce auf renommierten Online-Marktplätzen oder dem hauseigenen Oxid eSales Onlineshop.

Das Wichtigste in Kürze

Das Unternehmen setzt für die umfangreiche Abbildung und Steuerung der eigenen Prozesse seit 2012 auf v.Soft von Vepos. Werfen wir einen Blick darauf, wie alles begann.

Wie alles begann

Bevor sich Härtle für v.Soft entschied, war eine Branchenlösung für den Handel im Einsatz. Diese war jedoch ausschließlich auf den stationären Einzelhandel und nicht für das E-Commerce-Geschäft ausgelegt. Starkes Wachstum sorgte zudem dafür, dass das Legacy-System den sich verändernden Anforderungen des Unternehmens nicht mehr gerecht wurde.

So wurde eine neue Lösung gesucht - und mit v.Soft auch gefunden. Das System überzeugte dabei vor allem auch durch seine integrierten E-Commerce-Schnittstellen.

Die heutige Situation

Seitdem ist viel passiert. Zunächst ging es an die Optimierung der Prozesse im Einkauf, Lager, E-Commerce und in der Finanzbuchhaltung (FiBu). Doch dabei blieb es nicht. Mittlerweile konnte die Anbindung an ein automatisiertes, robotergestütztes Kleinteilelager mit rund 50.000 Lagerplätzen der Firma Storojet realisiert werden.

Die über 100 Roboter, die den hohen Grad der Automatisierung im Lager ermöglichen, werden durch die Software v.Soft gesteuert. Insgesamt trägt die Lösung maßgeblich zu einer höheren Transparenz über das Unternehmen bei und verbessert das Controlling. Prozesse der Intralogistik konnten zudem erheblich optimiert werden. Auch die zahlreichen Ressourceneinsparungen in unterschiedlichen Bereichen wie dem Lagerwesen können sich sehen lassen. Die Grundlage bildet dabei das nahtlose Zusammenspiel von v.Soft und Storojet. 


Die wichtigsten Vorteile: Kurz & knapp

  • Automatisierung zahlreicher Prozesse im ganzen Unternehmen, z.B.:
  • Automatisierung & Digitalisierung von Eingangsrechnungen,
  • Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit,
  • Individuell konfigurierbare Lagerplätze auf den Warenträgern,
  • Optimierte Nutzung verfügbarer Lagerfläche,
  • Optimierter Wareneingang (3x schneller),
  • Reduzierung anderenfalls langer Laufwege im Lager,
  • Schnelle Einarbeitung der Mitarbeiter*innen und
  • Zeitersparnis durch kürzere Pickzeiten.

Robotergestützte Lagerautomatisierung

Durch die Zusammenarbeit mit Storojet und Packsize, einem Anbieter passgenauer Versandkartons, konnten Lagerprozesse umfassend automatisiert werden. Die komplette Steuerung erfolgt dabei über die ERP-Software v.Soft. So prüft die Lösung, welche Warenträger für Wareneingang und -ausgang geeignet sein könnten und fordert diese entsprechend automatisiert an. Über einen Lagerroboter wird der Warenträger dann zu den Mitarbeitenden an den Ein- und Auslagerstationen gebracht. Die kurzen Pickzeiten werden über das an das ERP angebundene Pick-by-Light-System erreicht.

Wareneingang und -ausgang

Ein Volumenscanner erfasst bei neuen Artikeln die Abmessungen und das Gewicht. Diese Daten werden dann direkt in v.Soft hinterlegt und bilden mit die Informationsgrundlage für das automatische Verpackungssystem Packsize.

Einlagerung

Soll ein Artikel eingelagert werden, wählt der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin an der Storojet-Station Trays mit passender Fächergröße aus. Fährt ein Tray vor, scannt der Mitarbeitende den einzulagernden Artikel, wobei das Pick-by-Light-System dann automatisch anzeigt, in welches Fach der Artikel gelegt werden soll. Ist das Tray voll oder ist keine passende Ware mehr vorhanden, wird es automatisiert durch einen der rund 100 Lagerroboter an den dedizierten Lagerplatz gebracht.

Eine optimale Prozessabstimmung zwischen v.Soft und Storojet in allen Bereichen ermöglicht beispielsweise, dass beim Wareneingang bevorzugt leere bzw. wenig befüllte Warenträger angefordert werden. Gleichsam sorgt eine Überladungssperre dafür, dass Mitarbeitende gewarnt werden, wenn das maximal zulässige Ladegewicht der Warenträger überschritten ist.

Kommissionierung

Im Rahmen des Warenausgangs wird die Auftragsübergabe von v.Soft an Storojet gestartet. v.Soft fordert dabei auch die benötigten Warenträger an und übermittelt pro Bestellung alle wichtigen Positionen (inkl. Menge, Gewicht, Maße) an den Packsize-Verpackungsautomaten, welcher die maßgeschneiderten Kartonagen produziert.

Sobald ein Roboter am Port vorfährt, wird über die ERP-Software geprüft, für welche Bestellung dieser angefordert wurde, und die Kommissionierung beginnt. Bei mehreren für einen Auftrag benötigten Warenträgern lässt v.Soft nach der Warenentnahme den ersten Roboter automatisch abfahren und den nächsten vorfahren.

Im Rahmen der Kommissionierung werden einfache Aufträge mit nur einem Artikel priorisiert, um in kurzer Zeit möglichst viele Kundenbestellungen auf den Weg bringen zu können. v.Soft sorgt bei der Nutzung mehrerer Kommissionierstationen zudem dafür, dass jede Station in etwa gleich viele Aufträge erhält und die Auslastung somit optimiert wird.

Siehe auch: So optimieren Sie Ihre Kommissionierung mit ERP und WMS.

Verpackung und Versand

Im Anschluss an die Kommissionierung werden Lieferschein und Paketlabel gedruckt. Der Auftrag wird dann automatisch durch das System abgeschlossen. Tracking-Nummer für das Paket und Lieferschein erhält der Kunde/ die Kundin dann direkt per E-Mail. Schließlich wird die Bestellung in den von Packsize individuell konfigurierten Karton gepackt, von DHL abgeholt und versendet.

Weitere Funktionen

Darüber hinaus werden noch weitere Funktionen, wie etwa eine Ad-Hoc-Inventur, von v.Soft unterstützt. Fährt ein Roboter mit einem Tray, auf dem sich nur wenig Ware befindet, an einem Port vor, lässt sich über das Pick-by-Light-System kurzerhand die Ware zählen. Auch, wenn die Inventur schon mehrere Monate zurückliegt, kann die Ad-Hoc-Inventur ausgelöst werden. Wichtig ist an dieser Stelle, dass sie sich in Zeiten eines hohen Betriebsaufkommens, wie beispielsweise im Weihnachtsgeschäft, auch problemlos pausieren lässt.

Auch im Bereich Fibu lassen sich Prozesse verschlanken. So gleicht die ERP-Software Zahlungseingänge über eingelesene Kontoauszüge mit den Rechnungen und Aufträgen ab und verbucht diese im Anschluss kurzerhand automatisch. Kommt es zu einer Abweichung, wird diese farblich hervorgehoben und kann zeitnah behoben werden. Vorkassen-Aufträge werden zudem automatisiert zum Warenausgang gegeben, sobald eine Zahlung eingegangen ist. Weiterführende Informationen zur ERP-Software finden Sie auch im Vepos-Anbieterprofil

Kategorie: Einzelhandel

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