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Im Lockdown das neue ERP-System einführen?

Ja, das geht. Das bewies nun ein Maschinenbauer aus Baden-Württemberg der die Corona-Krise nutzt und abasERP implementiert.

Für viele Unternehmen bracht mit der Corona-Pandemie auch die große Ungewissheit gepaart mit massiven Zukunftsängsten an.

Kurzarbeit, Homeoffice oder gar ein kompletter Lockdown waren Anfang April vielerorts auf einmal Realität. In einigen Unternehmen stand sogar die Produktion auf einmal still. 

Stillstand als Chance sehen

Was tun mit dieser komischen Zeit? Anstatt Schockstarre lieber Aufbruch. Den Lockdown als Chance nutzen. Das dachte sich auch der Werkzeug- und Maschinenbauer Karl Klink und begann in dieser Zeit die ersten Schritte hin zu einer neuen modernen ERP-Software zu gehen. 

Man entschied sich für die abas ERP-Lösung die mit Hilfe des Implementierungspartners Mait nun Schritt für Schritt eingeführt werden soll.

Die im Vorfeld notwendige Planung und Abstimmung, sowie der eigentliche Projektstart erfolgte dabei für rund 70 User via Videokonferenzen und Fernwartung. (vgl. Digital-Manufacturing-Magazin 17.09.2020) 

Freigewordene Kapazitäten nutzen

Die Karl Klink GmbH beliefert zu großen Teilen Automobilhersteller und deren Zulieferer. Auch hier standen die Bänder zeitweise still.

 „Natürlich hat die Krise weniger Aufträge zur Folge. Wir haben die erhöhten Kapazitäten aber als gute Möglichkeit gesehen, unser Digitalisierungsprojekt innerhalb kürzester Zeit umzusetzen. Diese Chance haben wir ergriffen“

- Uwe Rautzenberg, Geschäftsführer Karl Klink GmbH

Ersten Schritte sind gemacht

Die ersten Schritte seien nun gemacht, bis Jahres Ende wolle man alles so weit in die vorhandene IT-Infrastruktur integrieren, sodass die wichtigsten Prozesse digitalisiert sind.

Man wolle mit der abas ERP-Software sämtliche Unternehmensprozesse papierlos, durchgängig und transparent gestalten.

Alte Insellösungen werden von der ganzheitlichen abas ERP abgesetzt, sodass das Projektmanagement, die Feinplanung sowie die Betriebsdaten- und Zeiterfassung fortan über ein und dieselbe Plattform laufen können. 

„Die Komplettlösung abas ERP konnte uns genau das bieten, was wir brauchten. Jetzt profitieren sämtliche Geschäftsbereiche von der Installation und unser ganzes Unternehmen ist digitaler und im Wettbewerb besser aufgestellt“

– Rautzenberg

Unvermeidbare Digitalisierung

Die Karl Klink GmbH ist in den letzten Jahren durch innovative Werkzeug- und Maschinentechnik massiv an Marktanteilen gewonnen. Sich für die Zukunft aufzustellen daher mehr als nur ein Gelegenheitsprojekt.

Man hätte ohnehin diese Schritte gehen müssen, konnte die Pandemie nun jedoch nutzen, da viele Kapazitäten kurzfristig freigeworden sind. 

Gestärkt aus der Krise hervorgehen

Vielen Unternehmen steht der Schritt hin in das digitale Zeitalter noch bevor. Je eher man diesen geht, desto besser.

Gerade jetzt in der Pandemie kann der Stillstand auch eine wertvolle Chance sein, sich von der Konkurrenz abzusetzen und gestärkt aus dieser hervorzugehen. Die Folgen des Lockdowns werden, und sind sich viele Experten sicher, erst in einiger Zeit wirklich sichtbar sein. 

24 September 2020

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