Vorteil Cloud: Physische Sicherheit in Rechenzentren

Rechenzentren sind hochkomplexe und anfällige technische Systeme. Wie gut sichern Cloud-Anbieter ihre Anlagen ab? Die Antwort lesen Sie hier.

Bei der Wahl eines neuen ERP-Systems spielt das Betriebsmodell eine entscheidende Rolle. Immer mehr Unternehmen setzen auf die Cloud – mit gutem Grunde, denn sie verspricht niedrigere Kosten und mehr Flexibilität. Dennoch sind Vorbehalte gegenüber der Cloud immer noch weit verbreitet. Immerhin sind Rechenzentren zahlreichen Risiken ausgesetzt – und diese sind nicht nur digitaler Natur. Auch ‚physikalische‘ Gefahren wie Stromausfälle, Brände oder Naturkatastrophen können Rechenzentren empfindlich treffen und im schlimmsten Fall komplett zerstören.

Anbieter von Cloud-Diensten müssen auch hier vorsorgen und die physische Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur gewährleisten. Wie steht es aber wirklich um die physische Sicherheit in Cloud-Rechenzentren? Was sind die konkreten Herausforderungen, und wie werden sie gelöst? In diesem Artikel gehen wir dieser Frage nach.

Inhaltsverzeichnis 

Risiko: Stromausfall

Stromausfälle in Rechenzentren bedeuten nicht nur, dass Nutzer nicht weiterarbeiten können. Im schlimmsten Fall können auch Daten verloren gehen, die zum Zeitpunkt des Ausfalls nur in den Arbeitsspeichern liegen. Dazu reichen bereits kürzeste Ausfälle: Server stürzen bereits nach neun Millisekunden ohne Strom ab.

Längere Stromausfälle können zudem weitere Probleme verursachen, wenn zum Beispiel nicht nur die Server, sondern auch die Kühlsysteme nicht mehr funktionieren. Die Temperaturen steigen – und damit auch das Risiko einer Überhitzung oder gar eines Feuers.

Betreiber von Cloud-Rechenzentren setzen daher auf Unterbrechungsfreie Stromversorgungen oder kurz USV, um diese Probleme zu vermeiden. Diese schützen nicht nur vor Ausfällen, sondern auch vor anderen Störungen im Stromnetz wie zum Beispiel temporäre Über- oder Unterspannung. Auf diese Weise kann entweder der Betrieb aufrechterhalten oder – im Fall der Fälle – eine kontrollierte Abschaltung initiiert werden, damit keine Daten verloren gehen.

Ein solcher Datenverlust ist in Cloud-Rechenzentren allerdings ohnehin sehr unwahrscheinlich, da die Anbieter in der Regel mehrere redundante Systeme mit Generatoren, USVs und sogar Verteilungsnetze parallel betreiben, um so die Stromversorgung optimal abzusichern.

Risiko: Hitze

Ein typisches Cloud-Rechenzentrum nimmt eine Leistung von 50 Megawatt auf. Diese Leistung wird als Wärme wieder abgegeben. Damit ist klar, dass Überhitzung eine der zentralen Gefahren für den Betrieb von Rechenzentren darstellen.

Um die Überhitzung zu verhindern, muss die produzierte Wärme so schnell so effizient wie möglich aus dem Rechenzentrum transportiert werden. Eine enorme Herausforderung, die durch äußere Faktoren wie das Wetter noch einmal verschärft wird: Im Sommer, wenn die Außentemperaturen steigen, wird auch die Kühlung des Rechenzentrums notwendiger und komplizierter zugleich.

In Cloud-Rechenzentren werden typischerweise verschiedene Luft- und Wasserkühlungssysteme miteinander kombiniert: Microsoft beispielsweise nutzt in seinen Azure-Rechenzentren ein Kühlsystem, bei dem zunächst riesige Ventilatoren Luft anziehen, um Wasser zu kühlen, das dann durch ein System von Leitungen durch die Serverräume geleitet wird, um die Hitze hinauszutransportieren.

Risiko: Feuer

Feuer stellen gleich nach der Überhitzung die größte Gefahr für Rechenzentren dar – zumal die enorme Hitzeentwicklung in Rechenzentren Brände natürlich begünstigt.

Betreiber von Cloud-Rechenzentren messen daher auch dem Brandschutz eine hohe Bedeutung bei und verfolgen ausgeklügelte Schutzkonzepte. Serverräume beispielsweise werden mit Sensoren ausgestattet, die die Luft aktiv ansaugen und daher auch feinste Rauchpartikel frühzeitig erkennen – ein klarer Vorteil gegenüber passiven Rauchmeldern, die erst reagieren, wenn der Rauch sie erreicht und das Feuer sich dementsprechend ausgebreitet hat.

Doch nicht nur das: In Cloud-Rechenzentren kann auch die Zusammensetzung der Luft genau gesteuert werden: Durch Einleitung von Gasen wie Stickstoff oder Kohlendioxid kann die Sauerstoffkonzentration so weit gesenkt werden, dass Brände gar nicht erst entstehen können. Auch die Löschung im Fall der Fälle erfolgt in der Regel mithilfe von Gaslöschanlagen, damit die Server nicht durch Wasser beschädigt werden.

Risiko: Feuchtigkeit

Rechenzentren sind bis zum Rand mit elektronischen Bauteilen und Gerätschaften gefüllt. Dementsprechend anfällig sind sie für Wasserschäden. Sogar eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann moderne Server-Anlagen beschädigen, sodass sie auch gegen dieses Risiko abgesichert werden müssen. Diese Aufgabe ist besonders kritisch, da Server in der Regel mit Wasser gekühlt werden. Die einzelnen Schutzsysteme müssen also sogar voreinander geschützt werden!

Zu diesem Zweck wird die Luftfeuchtigkeit in Cloud-Rechenzentren streng überwacht und auf einem Leben von circa 50 Prozent gehalten – denn auch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann zu Kurzschlüssen und statischen Aufladungen führen, die die Elektronik ebenfalls beschädigen können.

Fazit

Cloud-Rechenzentren sind äußerst empfindlich und müssen gegen zahlreiche Risiken und Gefahrenquellen geschützt werden. Betreiberfirmen investieren daher hohe Summen in die physische Sicherheit ihrer Einrichtungen und setzen auf modernste Technologien, um das Risiko zu minimieren. Dabei sind internationale Cloud-Konzerne wie Microsoft, Google oder Amazon klar im Vorteil, da Sie allein aufgrund ihrer Größe Investitionen tätigen können, die kleinere Anbieter niemals stemmen könnten.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: nirgendwo auf der Welt ist die IT-Infrastruktur – und damit auch die dort gespeicherten Daten – so gut geschützt wie in den Cloud-Rechenzentren eines großen Tech-Riesen!

Kategorie: Cloud

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