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Die drei größten Herausforderungen für das Controlling in der Fertigungsindustrie

Edgar Dresmé ist als Isah Consultant und als Controller stets auf der Suche nach Prozessoptimierung und der Ermittlung des Informationsbedarfs der Kunden.Er benennt drei Herausforderungen für Controller in der Fertigungsindustrie.

Die Rolle der Controller in der Fertigungsindustrie ändert sich. Tatsächlich wird es immer wichtiger, Management und Geschäftsführung proaktiv zu beraten. Ihre Position verlangt mehr als nur Zahlen, es geht auch darum, diese Daten mit den Zielen zu verknüpfen und über die strategische Entwicklung der Organisation nachzudenken.

Die Verantwortung verlagert sich mehr von der Registrierung und Verarbeitung zur Überprüfung, Analyse und Verbesserung. Und das bringt Herausforderungen mit sich. Ich erlebe das jeden Tag, wenn ich mit Controllern spreche. Was ist gerade los? Was sind die Herausforderungen? 

1. Umgang mit Digitalisierung und Big Data

Die Digitalisierung schreitet blitzschnell voran und es entsteht ein riesiger Reichtum an Big Data, auch in der Finanzwelt. Zum einen ein großer Vorteil, denn die Informationen sind viel schneller verfügbar, so dass Sie früher analysieren, identifizieren, prüfen und beraten können.

Auf diese Weise können Sie sich noch mehr auf die Erstellung wertvoller Managementinformationen konzentrieren und diese in das Geschäft übertragen. Ihre Denkweisen und Ihre Erfahrung sind erforderlich, um die Systeme einzurichten, die richtigen Verbindungen innerhalb der verfügbaren Daten herzustellen und zu finden sowie zuletzt auch diese Informationen zu analysieren und Berichte zu erstellen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine entscheidende Herausforderung. Denn wie stellen Sie sicher, dass Sie weiterhin den Wald vor lauter Bäumen sehen? Der Datenreichtum ist so groß. Die Systeme, die Sie verwenden, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

2. Zeit für Analysen und Zahlen

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Sie viel Zeit damit verbringen, Berichte zu erstellen. Die Verarbeitung von Transaktionen nimmt viel Zeit in Anspruch. Anschließend exportieren Sie die Zahlen für alle Arten von Überprüfungen und Korrekturen nach Excel, um die Zahlen zu korrigieren. Und das sollten Sie am besten auch optisch ansprechend präsentieren. Nun sind jedoch einige Tage vergangen und Sie haben keine Zeit mehr für Analysen.

Darüber hinaus sind die Daten zum Zeitpunkt der Berichterstattung eventuell veraltet. Es wäre dann aber doch sinnvoller Echtzeitzahlen zu haben, um so schnell wie möglich einen Einblick zu erhalten und um Pläne für die Zukunft zu schmieden. Sie möchten die Zahlen verwenden, wenn sie noch wertvoll und nützlich sind, um Entscheidungen zu treffen, anstatt zurückzublicken. Weil es auf Basis alter Daten schwieriger ist, in die Zukunft zu schauen und mit der Organisation mitzudenken.

Die Finanzverwaltung muss natürlich in Ordnung sein, aber es ist eine Schande das Sie viel Zeit damit verbringen, Zahlen vorzubereiten und abzurechnen. Ja, es ist natürlich wichtig zu wissen, wie sich das Unternehmen entwickelt hat, aber Sie können eine viel höhere Wertschöpfung erzielen, wenn Sie zeigen, was diese Zahlen genau bedeuten. Womit Sie auf die Entwicklung von morgen und übermorgen blicken können.

3. Von der Finanzkontrolle zur Geschäftskontrolle

Der Informationsbedarf des Managements geht heutzutage über eine periodische Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung hinaus. Dabei spielen nicht nur Finanzkennzahlen eine Rolle, sondern auch Kennzahlen und Entwicklungen anderer Prozesse. Eine Beratung der Organisation, eine Mitbestimmung des Kurses und ein Beitrag zu den strategischen Zielen ist nur möglich, wenn auch die Zahlen korrekt und zuverlässig sind.

Sie möchten möglichst schnell einen Einblick in die Zahlen bekommen. Denn je früher Sie dies tun können, desto mehr Mehrwert können Sie liefern und desto mehr können Sie Szenarien verwalten. Wie gesagt: Sie möchten nach vorne schauen und vorhersagen, anstatt die Daten zu präsentieren.

Viele Controller haben nicht immer genügend Zeit für den Einstieg in die Geschäftssteuerung, da die tägliche Arbeit, die erforderlich ist, um die Finanzverwaltung in Ordnung zu bringen, oft viel Raum in Anspruch nimmt. In der heutigen Zeit braucht die Organisation diese jedoch.

Das System ist der Schlüssel zum Erfolg

Die oben genannten Herausforderungen haben eines gemeinsam: Die Lösung hängt vom verwendeten System ab. Die Automatisierung hat bereits eine Menge Gewinn generiert und Finanzpakete übernehmen einen großen Teil der Registrierungs- und Berechnungsarbeit. Dank eines einzigen Systems, in dem alle Informationen in Echtzeit verfügbar sind und in dem komplizierte und veraltete Excel-Tabellen sowie Importe und Exporte der Vergangenheit angehören, kann dies jedoch intelligenter gestaltet werden.

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

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In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
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