Fallbeispiele
Fallstudie Hammerbacher - abas

Fallstudie Hammerbacher - abas

Warum sich Hammerbacher für ein ERP-System von abas entschieden hat.

Firma Hammerbacher GmbH
Sektor Serienfertigung
Angestellte 240 Mitarbeiter
Arbeitsbereich Büromöbel
Auswahl abas ERP von abas

Bei größeren Kunden wird über ein vereinbartes Datenformat der Auftrag über die EDI-Schnittstelle in das abas-System übertragen und muss nur noch freigegeben werden. Bestellungen per E-Mail werden zum Teil schon über Volltexterkennung ausgelesen und dann ebenfalls über die EDI-Schnittstelle an das System übergeben. 

Je nach vom Kunden gewählter Service-Stufe wird die Ware frei Haus, per Paketdienst oder mit Vertragen und Montage beim Kunden angeliefert. Abhängig von der Service-Stufe und der Postleitzahl des Empfängers wird vom System nach einer Versandmatrix automatisch die jeweils zuständige Spedition ausgewählt. 

Der Auftrag wird automatisiert ins Kommissionierzentrum im Lager weitergeleitet und dort nur dann angezeigt, wenn die Ware auf Lager ist. 
Zudem wird ermittelt, ob der Auftrag mit einer Priorität gekennzeichnet ist und ob ein Fixtermin für die Lieferung vorliegt. Ist dies nicht der Fall, werden die Aufträge chronologisch in der Reihenfolge des Eingangs abgearbeitet. Auf Knopfdruck werden die Versandaufkleber für die Packstücke generiert. Anschließend werden die Packstücke in die Wechselbrücke gestellt. Die Ladebrücke wird geschlossen und die Sendungsdaten werden elektronisch an den Spediteur übermittelt.

Vom Lieferschein über die Versandmitteilung bis hin zur Rechnung generiert abas ERP alle relevanten Dokumente automatisch. Auch die Sendungsverfolgung geschieht über das ERP-System. 

Unterstützt wird die Abwicklung durch ein in abas erstelltes Servicecockpit, das auf Knopfdruck alle Informationen zu einem Auftrag liefert und aus der Maske heraus Aktionen wie beispielsweise eine Ersatzteilbestellung oder Gutschrift auslöst. 

SERVICECOCKPIT MACHT ALLES SCHNELLER

Das Servicecockpit in abas ERP beschleunigt nicht nur die Bearbeitung, sondern auch den Kundendienst. Bernhard Hammerbacher erklärt, warum das so ist: 

„Schnelle Lieferzeit erfordert natürlich auch schnelle Bearbeitung von Fragen oder Reklamationen zum Auftrag. Bei jeder telefonischen Anfrage, die wir nicht sofort beantworten können, haben wir schon verloren. Erst einmal muss der Auftrag gefunden werden, nach allen Kriterien, die dem Kunden einfallen könnten wie ‚Sie wissen schon, mein letzter Auftrag‘. Hier haben wir in unserer Service-Maske die Möglichkeit nach fast allem zu suchen, wie zum Beispiel PLZ, Lieferanschrift, Kundenauftragsnummer und vieles mehr. Jeder Auftrag bildet bei uns ein Projekt, alle nachfolgenden Belege wie Lieferschein, Rechnung, Retouren, Gutschriften oder Ersatzteilaufträge können auf Knopfdruck aufgerufen werden. Auch Aktionen wie eine Ersatzteilbestellung kann ich im Service-Cockpit auslösen. Bei 250 Aufträgen täglich geht das nicht anders.“ 

EIGENES ORDNUNGSSYSTEM IM ERP-SYSTEM ABGEBILDET 

Hammerbacher hat sein eigenes Ordnungssystem in der ERP-Software abgebildet. Der Verkaufsartikel ‚Schreibtisch‘ besteht beispielsweise aus drei Lagerartikeln – Platte, Tischbeine und Querstrebe. Die Fertigung kennt nur Lagerartikel. Eine ABC-Klassifizierung der Teile garantiert Geschwindigkeit. 

„A-Artikel sind Schnellläufer, die rufen wir in unserem Fertigteilelager ab, es ist wichtig, dass in Neumarkt immer Ware vorhanden ist. Diese Teile werden nicht durch Bestellungen aus Neumarkt gesteuert, sondern nach Verbrauchszahlen der Vergangenheit,“ führt Bernhard Hammerbacher aus. 

„Je mehr A-Artikel wir haben, desto größer sind die Freiheiten bezüglich der Disposition in Pukanec. Ziel war natürlich die Erhöhung der Losgrößen und damit verbunden der Rentabilität. Wir haben in unserem System einen Reiter ‚Multisite j/n‘. Ist Multisite aktiv, werden alle standortübergreifenden Prozesse angestoßen. Ganz wichtig ist für uns die Möglichkeit im jeweiligen Land mit der entsprechenden Buchhaltung arbeiten zu können. abas ermöglicht uns das, in Deutschland mit der deutschen, in der Slowakei mit der slowakischen.“ 

LEBENDES SYSTEM 

Sowohl in Neumarkt als auch in der Slowakei ist die ERP-Software ein lebendes System, das laufend optimiert und angepasst wird. Die kontinuierliche Verbesserung von Abläufen lässt sich in abas ERP relativ einfach umsetzen. Eine solche Modifikation betrifft zum Beispiel die Verschnittoptimierung der Materialbearbeitung: 

„In Pukanec wurden Halbfertigprodukte, die das gleiche Material benötigen, für die Bearbeitungen an den jeweiligen Maschinen zusammengefasst und eine Verschnittoptimierung durchgeführt. Je mehr Teile ich in eine Standardplatte reinschneiden kann, desto besser,“ führt Bernhard Hammerbacher aus. 
Geschäftsprozesse können auch im laufenden Betrieb an geänderte Anforderungen angepasst werden. abas ERP wächst und verändert sich mit dem Unternehmen. ber das Wochenende sehr zufrieden mit dem Resultat.“ 

UNTERNEHMENSSTEUERUNG MIT AUSWERTUNGEN 

Daten aus verschiedenen Quellen laufen in abas zusammen und können zu individuellen Auswertungen verdichtet werden. So bildet das ERP-System eine „Single Source of Truth,“ die belastbare Controlling-Daten für das gesamte Unternehmen liefert. 

Hammerbacher hat beispielsweise ein Reporting-Instrument für die Deckungsbeitragsrechnung entwickelt. Der Rohertrag kann darin auf einzelne Artikel, Artikelgruppen und Kunden heruntergebrochen werden. Der Betrachtungszeitraum lässt sich ebenfalls flexibel einstellen. Aus dieser Berechnung können Maßnahmen zur Ertragssteigerung abgeleitet werden. Wenn etwa ein Produkt keinen ausreichenden Deckungsbeitrag mehr erbringt, dreht Hammerbacher an der Preisschraube, um die Relationen wieder zu verbessern. Alle Daten, die ein solches Reporting benötigt, werden aus abas ERP gewonnen.

VIELE VERBESSERUNGEN DURCH ABAS ERP 

Abgesehen von der nahtlosen und effizienteren Auftragsabwicklung und dem Reporting wurden noch weitere wichtige Verbesserungen erreicht: 

Geringere Abhängigkeit: 

Vor der Einführung von abas ERP hatte die Firma Hammerbacher ein Individualsystem im Einsatz, das von nur einem IT-Experten gewartet wurde. Die hohe Abhängigkeit von diesem System war nicht mehr tragbar und gab den Anstoß, sich nach einer Standardsoftware umzusehen. 

Keine Software-Inseln mehr: 

Die Standorte arbeiteten früher mit verschiedenen ERP-Systemen und kommunizierten über E-Mail, Telefon und Fax. Das war zeitaufwändig und fehleranfällig. 

Mehr Transparenz: 

Vor der Einführung von abas führte die mangelnde Transparenz dazu, dass der Standort in Neumarkt zu sehr in die Fertigungssteuerung der Slowakei eingriff, was wiederum schlecht für die Disposition von Vorprodukten war. 

Bessere Aufgabenteilung: 

Nun läuft die Disposition und Auftragsabwicklung in Neumarkt und für Lagerartikel ist der Standort in Pukanec zuständig. Im Rahmen der Umstellung auf abas konnte mehr Verantwortung an die Kollegen in der Slowakei übertragen werden. 

Einfacher, skalierbarer Datenaustausch: 

Durch die Expansion des Unternehmens waren die Anforderungen an den Datenaustausch zwischen den Oberpfälzern und den Slowaken gestiegen. Die einheitliche Datenbasis im ERP-System und die verbesserten Übertragungswege haben vieles erleichtert und machen auch jede zukünftige Expansion mit.

REIBUNGSLOSE EINFÜHRUNG 

Die Implementierung von abas ERP, nun schon einige Jahre her, verlief weitgehend reibungslos. In der Slowakei führte der abas Partner amotIQ sro das ERP-System relativ nah am Standard ein. In Neumarkt sollte die Einführung nach einer von abas eigens entwickelten Methodik vonstattengehen, aber die Anforderungen waren hier komplexer. Ursula Hammerbacher erinnert sich: 

„Um ein schlankes Verarbeiten unserer Aufträge sicherzustellen, waren individuelle Anpassungen der Software, wie beispielsweise eine Schnellerfassungsmaske, nötig. Auch unsere hochintegrierten Prozesse länderübergreifend im ERP-System abzubilden erforderte Zeit. Mitten in der Einführung zog dann die Konjunktur spürbar an und wir haben uns zuerst auf die reibungslose Abwicklung der Aufträge konzentriert. Da ist die eine oder andere Übungseinheit mit unserer neuen Software ausgefallen. Die Einführung verlief aber an beiden Standorten reibungslos. Von der Datenübernahme über die Produktion bis zum Order-to-Cash-Prozess: Alles hat beim Echtstart funktioniert.“

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

Finden Sie das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Möchten Sie Stunden im System erfassen?

Geben Sie die Anzahl der Mitarbeiter und Benutzer ein

Mitarbeiter
Benutzer (fakultativ)

Fragen zu Ihrer Organisation

Hat Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungen?
Wie viele Lagerhäuser haben Sie?
Arbeiten Sie mit mehreren Währungen?
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