Fallbeispiele
Fallstudie GEHR - abas

Fallstudie GEHR - abas

Warum sich GEHR für ein ERP-System von abas entschieden hat.

Firma GEHR GmbH
Sektor Serienfertigung
Angestellte 250 Mitarbeiter
Arbeitsbereich Halbzeuge aus Kunststoff, Filamente für 3D-Drucker
Auswahl abas ERP von abas

 

GEHR produziert und vertreibt vom Stammsitz in Mannheim aus und an vielen weltweiten Standorten und Vertretungen innovative Kunststoff-Lösungen und Filamente für den expandierenden 3D-Drucker-Markt und setzt dabei voll auf abas als ERP-Partner. 

Gegründet 1932 und seitdem ununterbrochen in Familienbesitz gehört die GEHR GmbH seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Unternehmen der Kunststoffbe- und verarbeitung. 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beliefern mit ISO9001-zertifizierter Qualität sowohl bekannte Markenunternehmen wie z. B. STABILO mit Hülsen für Schreibgeräte, Kosmetik-Hersteller mit anspitzbaren Hülsen wie auch modernste 3D-Druck-Anwender mit innovativen Filamenten. Zusätzlich engagiert sich GEHR in der Branche vorbildlich in Sachen Umweltschutz und Ressourcenschonung – ausgezeichnet durch eine ISO 14001/50001-Zertifizierung und mit dem Umweltpreis der Stadt Mannheim 2014 und seit 2014 zu 40% mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt – für 2017 sind 100% geplant.

„Um mit immer neuen Anforderungen der Märkte Schritt halten zu können freuen wir uns über die langjährige Partnerschaft mit abas, die sowohl für grundlegende Funktionen in Fertigung, Disposition, Materialwirtschaft, Verkauf, usw. als auch für so innovative Anwendungen wie mobile Anwendungen auf Tablet, Smartphone oder Handscanner oder den Plattenzuschnittskalkulator im Webshop eine solide Software-Basis zur Verfügung stellt. Dabei wächst abas so verlässlich wie flexibel mit und ermöglicht so weiteres, gesundes Wachstum für unser Unternehmen!“ - Silke Bartolf, Marketing

Die Erfolgsgeschichte und die positive Geschäftsentwicklung der GEHR GmbH ist in den letzten Jahren spiegelbildlich zu der Kooperation mit dem ERP-Anbieter abas erfolgt. „Der Anlass unserer Zusammenarbeit war eigentlich ein eher unangenehmer!“ so Martin Heusel, IT-Leiter im Hause GEHR. „Wir waren quasi gezwungen, einen neuen Software- Partner zu finden, weil der vorherige in Insolvenz gegangen war.

Aber schon der Beginn der Kooperation mit abas hat sich positiv von den Erfahrungen abgehoben, die wir von Branchenkollegen her kennen. Die Einführung ist gut verlaufen. Von Beginn an haben wir erlebt, dass wir die gleiche Sprache sprechen, und lösungs- und zielorientiert die Aufgaben anpacken. Aufgrund unserer Entwicklerkompetenz wissen wir, wie man ein Softwareprojekt angeht, strukturiert und geplant ins Ziel bringt:

Ganz besonders hat uns beeindruckt, dass Angebotspreise und Terminplanungen eingehalten wurden und werden – in der Softwarebranche sicherlich keine Selbstverständlichkeit und für unser Haus unverzichtbar, denn in unserer Branche bedeutet Unzuverlässigkeit schnell das Aus am Markt!“ 

Zunächst wurden wichtige Softwarekomponenten in einer Phase ohne Umstrukturierung im Betrieb vorgenommen. Sowohl in der Verwaltung (Materialwirtschaft, Verkauf, Disposition, Finanzbuchhaltung und Anlagenbuchhaltung) als auch in der Fertigung konnte zunächst die grundsätzliche Zielsetzung erreicht werden, bestehende Prozesse möglichst ideal abzubilden. Dabei wurden in wesentlichen Bereichen auch mehrsprachige Lösungen implementiert (Beispiel: Sprachen auf Belegen in D, E, F) und die Nutzung auch an den Auslandsstandorten ermöglicht (Hongkong).

Mit zunehmendem Vertrauen zum neuen VertriebsPartner wurden dann schnell vielfältige Ideen umgesetzt, um den eigentlichen Sinn des Softwareeinsatzes im Unternehmen immer konsequenter zu verfolgen: Die Optimierung von internen Prozessen, die Vereinfachung von Abläufen, die Rationalisierung von Routinevorgängen und schließlich die innovative Entwicklung eines immer weitergehenden Zusammenwachsens von Maschinen und EDV sowie der Entwicklung von IT-gestützten Lösungsangeboten, die eine Rationalisierung wie eine Verbesserung der Kommunikation intern wie auch zu Lieferanten und Kunden ermöglicht.   „Wir erleben es als absolut positiv, dass bei abas wie bei uns die Denke existiert „Software muss sich rechnen!“ Wenn wir unter diesem Gesichtspunkt heute einmal eine Zwischenbilanz ziehen, dann fällt die eindeutig sehr positiv aus: Unsere Investitionen haben sich ganz sicher mehrfach gerechnet! Die gute Kommunikation zwischen uns dem Unternehmen und Anwender, und unserem ERP-Lieferanten - immer ganz nah an der Praxis - ist sicher ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei. 

„Die Effizienzverbesserungen lassen sich vielleicht am  besten anhand konkreter Anwendungen veranschaulichen!“ beschreibt Martin Heusel. „Nehmen wir zum Beispiel das Thema Lager: Hier setzen wir nun konsequent auf abas Barcodescanner und intelligente Software. Früher lief da noch viel über Papier: Die Auftragsbestätigungen wurden ausgedruckt, in den Versand gebracht, die Papiere geordnet, und die Picker haben den obersten genommen, und sind dann mit dem Kugelschreiber losgezogen. Ja sogar Listen mussten noch abgetippt oder abgeschrieben werden.

Der Haken daran: Viel Aufwand für Suchen und Finden, keine exakte Übersicht über Lagerbestände, und immer wieder Rückfragen von der Faktura, weil Handschriften erst aufwändig „gedeutet“ werden mussten, bevor Belege produziert und die Lieferkette weitergehen konnte. Jetzt läuft das Ganze nahezu papierlos und mit viel weniger Bewegung für Menschen und Maschinen ab:

Dank konsequenter Bestandsführung und Softwareoptimierung fallen viele fehleranfällige Arbeitsschritte weg. Bei der Realisierung haben unsere eigenen Kräfte und die Programmierer von abas vorbildlich Hand-in-Hand gearbeitet: Wir haben das Maskenkonzept und die Bedieneroberflächen entsprechend unserer hohen Anforderungen was die Flexibilität der Kundenanforderungen angeht designt. abas hat das mit einem Aufwand von ca. 60 Manntagen exakt wie bestellt programmiert und sogar den Angebotspreis eingehalten.

Seitdem verfügen wir über ein wirkliches Echtzeitsystem, eine Inventur wäre laufend möglich, es wird einfach nicht mehr gesucht. Dank Long-Range-Scannern haben wir auch in einem Lager mit Höhen bis zu 8 Metern eine exzellente Reichweitenabdeckung und Funkausleuchtung. Alle Wege haben sich drastisch reduziert, und eine Frachtkostenoptimierung ist auch noch inklusive!

Kurz: Wir konnten sagenhafte 98 % Zeitersparnis allein in diesem Bereich erzielen! Das bedeutet für uns, dass mit dem gleichen Personalstand viel mehr Volumen mit weniger Fehlern durch Falschpicks aufgrund von Produktähnlichkeiten bewegt werden kann. 

Oder werfen wir einen Blick in die Produktion: Hier war zunächst eine Rumpf-BDE eingeführt worden. Dieser Bereich war dann aber nicht weiterverfolgt worden, weil andere Prioritäten wichtiger waren. Es ist schon erstaunlich, wie gravierend sich hier die dann konsequent verfolgten Entwicklungen ausgewirkt haben:

Die vorher nur zur Verfügung stehende, eher unpräzise Rückmeldung über Maschinenlaufzeiten, Stillstandzeiten und Produktionsstatus nach Schichtende, Produktionsstatus, brachte immer wieder den Nachteil mit sich, dass man sozusagen nur im Nachhinein mitbekam, was und wo nicht ideal, also unter bester Nutzung von Menschenkraft, Maschinenkraft und Ressourcen, produziert wurde.

Durch ein Laufrad an der Maschine und die Anbindung an die Siemenssteuerung sowie eine Anbindung an einen FTP-Server wird eine Datei mit allen notwendigen Parametern wie zum Beispiel Maschinennummer, Millimeter des Laufes, etc. erzeugt. abas holt sich diese Datei ab, und interpretiert dann pro Maschine, Metergewicht, Ausstoßanzeige in kg./Std., etc.!

Der Vorteil: Nichts muss mehr mündlich weitergegeben werden, Wahrnehmungs- und Übermittlungsfehler werden ausgeschlossen, die Daten werden direkt ins System übertragen, mit Sollwerten verglichen und ausgewertet. Alle Maschinenstati (Bsp.: „Maschine steht“, „Maschine läuft“, „Rüstzeit“, etc.) ermöglichen gezielte Auswertungen und schnelles Eingreifen, unmittelbare Fehlersuche- und Korrektur. Und der Clou des Ganzen: Dank mobiler Anbindung unter strikter Einhaltung der Datensicherheit kann das der Gruppenleiter sogar von zu Hause regeln! So macht gezielter Softwareeinsatz und -entwicklung Sinn und bringt konkret messbaren Nutzen, das rechnet sich.“ 

Klassische Mittelständler wie GEHR sind existenziell darauf angewiesen, Prozesse laufend zu optimieren, um im harten, globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Erreichte Einsparungen durch Prozessoptimierung dienen dann sowohl der Sicherung von Arbeitsplätzen, derart erreichte Margenpuffer können aber auch für günstigere Angebote im Markt oder auch für neue Innovationen genutzt werden.

„Extrem gut im Markt angekommen sind auch unsere Softwareinvestitionen, die unsere Kunden ganz direkt erleben,“ so Silke Bartolf.

„Dank einer Bestandsabfrage über die Internetseite und unseren abas-Webshop mit Plattenzuschnittskalkulator erfahren Kunden einen ganz konkreten Nutzen – das Von-Hand-Ausrechnen entfällt komplett. Ein Kalkulationsschema bis zur Bestellung macht das Ganze komfortabel und nutzbringend sowohl für den Kunden wie für unseren Vertrieb – und das führt zu einer höheren Kundenbindung und macht uns noch ein Stückchen mehr unvergleichbar – ein weiteres Plus im Wettbewerb.“ 

„Auf Grund unserer bisherigen, sehr positiven Erfahrungen fällt es uns leicht, zu sagen: Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit abas!“

Und Martin Heusel ergänzt:

„Wir haben da noch so einige Ideen in der Schublade, unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind branchenunüblich meist schon sehr lange im Betrieb und ihr Mitdenken wird geschätzt und honoriert: Unser betriebliches Verbesserungs- und Vorschlagswesen sowie eine Politik der „offenen Türen“ bei Vorgesetzten bis zum Chef bringt immer wieder gute Ansätze aus den eigenen Kreisen ganz ohne den kostenintensiven Einsatz externer Berater hervor. So wollen wir zum Beispiel die Verbindung unserer Maschinen mit der IT noch enger und noch präziser realisieren – zugunsten noch optimalerer Auslastung, noch flexiblerer Produktion und noch besserer Koordinierung weiterer Maschinenparameter – und das alles dank der flexiblen Einsatzmöglichkeit des Systems auch immer als mobile Anwendungen...!“

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