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Wettbewerbsvorteil in der diskreten Fertigung durch BI-Tools

Erfahren Sie hier, wie Sie sich mit BI-Funktionen im ERP-System in der diskreten Fertigung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

ERP-Systeme kommen mittlerweile in so gut wie jedem Unternehmen zum Einsatz. Gerade Unternehmen der diskreten Fertigung setzen auf diese ganzheitlichen Systeme um deren Produktionsprozesse und den gesamten betrieblichen Ablauf effizienter und wettbewerbsfähiger gestalten zu können. 

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Herausforderungen der diskreten Fertigung

Denn gerade der sich immer weiter globalisierende Markt und der damit verbundene wachsende Wettbewerbsdruck, veranlasst die Unternehmen der diskreten Produktion zu immer neuen Innovationen.

Kundenerwartungen steigen

Kunden werden im Zuge immer neuer Möglichkeiten immer anspruchsvoller und verlangen nach einem hervorragenden Kundenservice auf allen Kanälen.

Weitet ein Unternehmen sein Angebot an seine Kunden hinsichtlich des Supports aus, so wird dies schnell zu Standard und auch von anderen Unternehmen erwartet. 

Auch der Innovationsdruck steigt

Gleiches gilt für die Beschaffenheit der zu produzierenden Artikel. Immer neue Funktionen und die Digitalisierung sämtlicher Artikel fordern Unternehmen der diskreten Produktion zunehmend. So muss eine Waschmaschine heute über App bedienbar sein oder auch der Staubsauger muss automatisch und eigenständig seine Arbeit verrichten. 

Verpasst man einen Trend, kann dies gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen haben, ganz gleich wie viel Tradition in diesem steckt. 

Was ist Business Intelligence?

Doch was ist Business Intelligence eigentlich? Uns begegnet dieser Begriff in der heutigen Zeit immer wieder und doch ist nicht allen Akteuren immer klar, was genau darunter verstanden wird. Im Prinzip umfasst der Begriff Business Intelligence oder zu Deutsch Geschäftsanalytik, verschiedene Prozesse und Verfahren zur systematischen Analyse des eigenen Unternehmens.

Dabei werden verschiedenste Daten in digitaler Form zusammengetragen, ausgewertet und visuell dargestellt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse aus dem Unternehmen zu gewinnen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar gewesen wären. 

BI-Tools steigern die Wettbewerbsfähigkeit

So können sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz absetzen und letztlich mehr Marktanteile gewinnen, eben auch durch die Auswertung des Marktes oder gar der Konkurrenz. Dabei kommen spezielle Softwareanwendungen zum Einsatz, die sich verschiedener Methoden zur Auswertung der Daten bedienen. 

Ob OLAP, Text-Mining, Data-Mining, Web-Mining usw. die Auswertungsmöglichkeiten werden immer vielfältiger und intelligenter. 

Verknüpfung von BI-Tools und ERP-System

Die Verbindung zwischen BI-Tools und ERP-Systemen ist dabei unerlässlich. BI-Tools beziehen die Ihnen zu Grunde liegenden Daten aus dem ERP-System, wenngleich die eigentliche Analyse nicht immer direkt im ERP-System selbst stattfindet, sondern in einer davon getrennten Datenbasis – dem Data-Warehouse. 

Das hängt mit der oftmals ungeeigneten Strukturierung der Daten im ERP-System zusammen. 

Auch bieten ERP-Systeme oftmals keine Möglichkeiten fremde Daten von beispielsweise Mitbewerber oder wissenschaftliche Studien mit einzubeziehen. 

Auswertung direkt im System

Auch machen es die laufenden Änderungen der Daten im ERP-System schwieriger, gezielte Auswertungen im System selbst zu machen. Doch mittlerweile bieten viele Anbieter von ERP-Systemen auch die Auswertung direkt im ERP-System an und haben viele dieser zuvor angesprochenen Probleme gelöst. 

Stammdatenmanagement elementar

Oftmals wird das Stammdatenmanagement sträflich vernachlässigt. Unternehmen verwenden und ungern Zeit auf die Korrektur und Ergänzung ihres vorhandenen Datenstammes, was dann zum Problem wird, wenn versucht werden soll, Erkenntnisse aus den Daten zu ziehen. Die Daten müssen hinsichtlich Ihrer Qualität viele Kriterien erfüllen. 

Datenqualität entscheidend

So sollten diese eindeutig, vollständig und konsistent sein. Zudem fehlerfrei, aktuell und redundanzfrei. Die Datenqualität lässt sich auch messen, was jedoch einige weitere Herausforderungen mit sich bringt, uns an dieser Stelle jedoch weniger beschäftigt. 

Vielmehr wollen wir einen Blick auf die verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten werfen, die mit Business Intelligence im Zusammenhang mit ERP-Systemen für die diskrete Produktion möglich sind. 

Wie eingangs schon erwähnt geht es um die strategische Auswertung von Daten zur Gewinnung neuer Erkenntnisse im unternehmerischen Kontext. Schnell stößt man bei der Recherche nach BI auf die sogenannten OLAP-Cubes. Doch was sind diese Würfel eigentlich? 

OLAP-Analysen für konkrete Fragestellungen

OLAP steht für Online Analytical Processing und ist im Wesentlichen eine hypothesengestützte Analysemethode, bei der eine Annahme falsifiziert oder eben verifiziert werden kann. OLAP-Systeme beziehen ihr Daten entweder direkt auf dem ERP-System oder einem extra Datenlager. 

Mehrdimensionale Auswertung als Grundlage

Grundsätzlich finden sich auch verschiedene OLAP-Formen, die je nach Ausrichtung verschiedene Analysen zulassen. Allen zu Grunde liegt die mehrdimensionale Auswertung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen die an Hand unterschiedlichen Dimensionen betrachtet und bewertet werden sollen. 

OLAP-Cube zur Visualisierung

Zur visuellen Darstellung der Ergebnisse wird dann der OLAP-Cube, also Würfel herangezogen. Beispielsweise wird dann die Beziehung zwischen Zeit, Kunden und einem bestimmten Produkt dargestellt. 

Auch lassen sich weitere Unterkategorien einberechnen, sodass am Ende genau dargestellt werden kann, wie sich beispielsweise der Umsatz, der Lagerbestand und die Verkäufe abhängig von Zeitraum, Filiale, Verkäufer oder auch Produkt genau verhalten.

Ein Analyst kann mit OLAP also eine konkrete Anfrage stellen und bekommt diese von der Anwendung detailliert beantwortet. 

Data-Mining als Grundlage

Das gezielte Schürfen nach Daten zur Gewinnung neuer Erkenntnisse im unternehmerischen Kontext mit dem expliziten Ziel neue Querverbindungen und Trends zu erkennen, wird mit dem Begriff Data-Mining beschrieben. 

Dabei wird Data-Mining mittlerweile als Überbegriff für die Erkenntnisgewinnung aus Datenbeständen verwandt, wenngleich dies zunächst eine Unterkategorie bildete. Mining ist jedoch ein etwas irreführender Begriff, da es nicht darum geht, Daten zu generieren, als vielmehr Erkenntnisse aus den Daten zu Schürfen. 

Daten werden erhoben und selektiert

Im Wesentlichen werden beim Data-Mining Daten zunächst erhoben und selektiert, ehe man diese bereinigt, formatiert und dann der eigentlichen Analyse unterzieht. Bei der Evaluation der gefundenen Muster werden diese dann von Analysten betrachtet und das gewonnene Wissen kann verwendet werden. 

Ausreißer und Beziehungen identifizieren

Dabei geht es beim Data-Mining um gleich mehrere Erkenntnisse. Zum einen will man Ausreißer identifizieren, Objekte, Personen u.ä. auf Grund von Ähnlichkeiten gruppieren, klassifizieren und assoziieren.

Bei der Regressionsanalyse geht es dann auch darum Beziehungen zwischen mehreren abhängigen und unabhängigen Variablen zu identifizieren. 

BI besonders in der diskreten Fertigung von Relevanz

Business Intelligence umfasst viele solcher Anwendungen, die einem Unternehmen spannende und neue Erkenntnisse rund um das eigene Geschäftsumfeld liefern können. Es gibt noch unzählige weitere Tools, die allesamt enorme Potentiale in sich tragen. 

Innovationsdruck der diskreten Fertigung

Will man langfristig am Markt bestehen, geht es immer auch darum zu wissen, was der nächste Trend, die nächste Innovation und die nächste Anforderung im Unternehmen sein wird. Gerade die diskrete Fertigung ist ständig unter Zugzwang, die eigenen Produkte zu optimieren, weiterzuentwickeln oder neue Innovationen hervorzubringen. 

Wissen ist Macht

Das konkrete Wissen um die eigenen Kunden, die eigenen Prozesse und den eigentlichen Markt ist dabei unerlässlich. Wissen garantiert dann den Vorsprung vor der Konkurrenz.

Auf das falsche Pferd zu setzen, kann gravierende Folgen für einen Konzern haben, besonders, wenn die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Ausprägung auf Grundlage von Gefühlen und nicht Daten getroffen wurde. 

BI liefert die Entscheidungsbasis

BI liefert dem Management konsistente und valide Erkenntnisse, auf der eine Entscheidung deutlich besser getroffen werden kann – vorausgesetzt die Datengrundlage ist stimmig. Nicht um sonst werden Daten als das Gold der Zukunft bezeichnet. 

Fazit: Mit BI-Tools wertvolle Erkenntnisse gewinnen

Business Intelligence dient dazu, Unternehmen wichtige Erkenntnisse zu liefern. Diese Erkenntnisse können Unternehmen dann als Grundlage für fundierte Entscheidungen dienen. 

Das volle Potenzial von BI-Tools entfaltet sich jedoch nur, wenn Tools in die bestehende ERP-Landschaft integriert werden. Nur auf diese Weise ist ein lückenloser Informationsfluss zwischen ERP-System und BI-Tools bzw. BI-Modul gewährleistet. 

Starten Sie Ihre ERP-Auswahl

Finden Sie das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der ERP-Auswahl wichtig ist: Bei der Auswahl ist es wichtig, Ihre Branche zu berücksichtigen. Ein ERP-System muss perfekt zu Ihren Geschäftsprozessen passen. Diese Prozesse sind je nach Branche unterschiedlich. So arbeitet beispielsweise ein Großhändler anders als ein Bauunternehmen und benötigt daher unterschiedliche ERP-Funktionalitäten.

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Auf welche Art von Bauaktivitäten sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Arbeiten Sie oft mit verschiedenen Parteien zusammen?
Verwaltet Ihr Unternehmen Immobilien?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Führen Sie viele Wartungsarbeiten durch?
Möchten Sie auch Betriebsmittel planen können?
Möchten Sie die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter erfassen?

Was für ein Einzelhändler sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Wie viele physische Verkaufsstellen haben Sie?
An welche Art von Kunden liefern Sie?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art von Dienstleister sind Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Welche Art von Ausbildung bieten Sie an?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Sind Ihre Kunden Mitglied bei Ihnen?
Möchten Sie das System auch für die Registrierung von Kursteilnehmern nutzen?
Möchten Sie das System auch für HRM nutzen?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Geben Sie auch Fernunterricht?
Arbeiten Sie mit Stundenplänen und Standortplanung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Auf welche Art von Pflege sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Möchten Sie das ERP-System auch für die Kundenregistrierung nutzen?
Bietet Ihr Unternehmen Übernachtungen an?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Bieten Sie Pflege vor Ort an?

Auf welche Art von Gewerbe sind Sie spezialisiert?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen Webshop, der integriert werden muss?
Wie viele physische Filialen mit Point-of-Sale haben Sie?
Importieren Sie auch Waren?
Exportieren Sie auch Waren?
An welche Art von Kunden liefern Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Ist Ihnen die Zeiterfassung wichtig?
Arbeiten Sie nach Stundensatz und/oder Festpreis?
Ist HRM ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens?
Arbeitet Ihr Unternehmen auf Projektbasis?
Liefern Sie in der Regel an Unternehmen oder Verbraucher?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 1 von 2)

Möchten Sie, dass das ERP-System für das IoT (Internet der Dinge) gerüstet ist?
Möchten Sie eine Verknüpfung mit wichtigen Lieferanten wie der Technische Unie und Rexel?
Führen Sie auch Wartungsarbeiten durch?
Müssen Arbeitsaufträge mobil eingegeben werden?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen (Teil 2 von 2)

Sollte das System offline konsultiert werden können?
Möchten Sie Maschinen aus der Ferne überwachen?
Arbeiten Sie auch auf Projektbasis?
Müssen Sie Kältemittel registrieren?

Welche Art von Versorgungsunternehmen haben Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeitet Ihre Organisation auf Projektbasis?
Arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen?
Verwaltet Ihre Organisation Immobilien?
Führen Sie viele Wartung durch?
Brauchen Sie eine Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter?

Öffentlicher Sektor und NGOs

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Wünschen Sie eine Mitgliederverwaltung?
Muss das ERP-System mit anderen Paketen verknüpft werden?
Nämlich:
Muss das ERP-System mobil verfügbar sein?

Welche Art von Logistikdienstleistungen bieten Sie an?

Organisieren Sie die Ladungen wie folgt?

Sammelgut/Teilladungen (LTL)
Sammelgut/Teilladungen, die in einem Zentrum für mehrere Auftraggeber gebündelt werden
FTL
Komplettladungen für mehrere Auftraggeber
Dedicated Logistics
Transport für einen Auftraggeber

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Haben Sie einen eigenen Fuhrpark?
Müssen Waren gekühlt transportiert werden?
Importieren Sie Artikel?
Exportieren Sie auch Artikel?

Welche Art der Produktion betreibt Ihr Unternehmen?

Auf welche Art von Fertigung sind Sie spezialisiert?

Wie sind Ihre Fertigungsaufträge geplant?

In welchen Fertigungsmengen produzieren Sie?

Fragen zu Ihren Geschäftsprozessen

Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten durch?
Arbeiten Sie mit Service Level Agreements?
Soll das ERP-System mit anderen Programmen verknüpft werden können?
Arbeiten Sie auf Projektbasis?
Möchten Sie Stunden im System erfassen?

Geben Sie die Anzahl der Mitarbeiter und Benutzer ein

Mitarbeiter
Benutzer (fakultativ)

Fragen zu Ihrer Organisation

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