Datenqualität im ERP und CRM

Datenqualität im ERP und CRM

Masse statt Klasse, scheint in vielen Köpfen vorzuherrschen, wenn es um Datenanalyse geht. Doch qualitativ minderwertige Daten nützen letztlich nichts.

Das EAS-Magazin hat in Rahmen einer Kampagne zur Datenqualität verschiedene Experten hinsichtlich deren Einschätzungen diesbezüglich befragt. In der kürzlich dazu erschienen Pressemitteilung wird nochmals auf die hohe Relevanz von Datensicherheit in ERP- und CRM-Projekten hingewiesen. 

Immer mehr Daten müssen in Echtzeit verarbeitet werden 

Der Einfluss den die Datenqualität schon heute auf Unternehmen und dessen Erfolg habe sei groß. Neue Technologien bieten zudem die Möglichkeit, immer mehr Daten in kürzerer Zeit verarbeiten zu können. Auch die Informationsquellen aus denen Datengewonnen werden können wachsen stetig und sorgen so für einen schier unendlichen Datenfluss. 

Kundengruppen schärfer identifizieren 

An Hand all dieser Daten lassen sich Kundengruppen schärfer definieren und somit individueller adressieren. Dabei spiele die Datenqualität eine entscheidende Rolle. Daten in der CRM-Software beispielwiese ließen nur dann Rückschlüsse auf die eigenen Kunden zu, wenn die entsprechenden Parameter dauerhaft, aktuell und flächendeckend nutzbar seien.

Quantität nicht gleich Qualität 

Nur eine hohe Datenqualität erlaube es letztlich all jene Informationen herauszufiltern, die für den eigenen Geschäftsbetrieb überhaupt relevant sind. Quantität sei in diesem Fall nicht gleichzusetzen mit Qualität. Vielmehr gehe es darum genau jene Parameter zu finden, die zu einer höheren Markttransparenz beitragen können.

Datenschutz muss gewährleistet sein 

Hinzu kommen Fragen des Datenschutzes. Dieser sei meist nur dann gewährleistet, wenn alle Daten auch den Anforderungen der DSGVO entsprechen. Dafür müssten die Daten anonymisiert werden können ehe sie weiterverarbeitet werden dürfen. Sind die Daten dann inkonsistent, nützen diese wenig. 

Geographische Einordnung von Daten 

Das Potential der Datenanalyse liegt vor allem auch in der geografischen Einordung der eigenen Kundengruppen. So lassen sich beispielsweise bestimmte Produkte und Dienstleistungen im Norden eines Landes deutlich besser verkaufen, während diese im Süden desselben Landes nur wenig Absatz finden. Dies seien nur die einfachsten Analyseschritte. 

Kunden am richtigen Ort mit richten Angeboten erreichen 

Man könne diese Art von Unterscheidungen letztlich so kleinteilig fahren, dass jedem Kunden am Ende genau das Produkt oder die Dienstleistung offeriert wird, nach dem dieser verlangt. Damit die Daten, die letztlich im ERP oder im CRM verarbeitet werden, über eine solch hohe Qualität verfügen, werden sie mehreren Qualitätskontrollen unterzogen.

Datenqualitätskontrolle für konsistente Datensätze 

Dazu müssen Daten immer geprüft, validiert und stetig gepflegt werden. Zudem ließen sich Daten via Geokodierungs- und Adressvalidierungsprozessen lokalisieren und mit Geoschlüsseln versehen. Diese seien als eindeutige räumliche Indizes zu verstehen, die letztlich eine Verknüpfung mit dem eigenen Datenportfolio ermöglichen. 

Software hilft bei Datenpflege 

Im Besten Fall kann die Software dabei helfen, Anomalien, Fehler oder Inkonsistenzen in den Datensätzen zu erkennen und die Lücken automatische zu ergänzen, bzw. diese Lücken zu analysieren und entsprechende Arbeitsanweisungen zu formulieren.

25 Mai 2021

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