Was ist das Durchlaufzeitsyndrom?

Das Durchlaufzeitsyndrom in der Produktion: Worum es sich handelt und wie Sie es vermeiden.

Durchlaufzeiten zu minimieren ist das Ziel vieler Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Im Folgenden befassen wir uns einerseits mit den Ursachen, die das sogenannte Durchlaufzeitsyndrom bedingen. Auf der anderen Seite werden jedoch auch unterschiedliche Lösungsansätze aus dem Softwarebereich aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis

Das Durchlaufzeitsyndrom: Eine Definition

Beim Durchlaufzeitsyndrom handelt es sich um eine Folge von Effekten, welche die Durchlaufzeit eines Auftrags in der Produktion verlängern. Diese Verlängerung hat einen negativen Einfluss auf die Planbarkeit von Terminen. An dieser Stelle greift Littles Gesetz, welches in der Warteschlangentheorie beheimatet ist und sich auf Produktionsprozesse bezieht.

Littles Gesetz

Es kommt in den unterschiedlichsten Branchen und Produktionsphasen zum Tragen; immer, wenn Durchsatz im Spiel ist, greift das Gesetz. Konkret beschreibt es den Zusammenhang zwischen der Anzahl von Produkten, Dienstleistungen und Personen, welche den Prozess durchlaufen sollen, und der Zeit, die bis zur Fertigstellung benötigt wird.

Ursachen

Die Auslöser des Durchlaufzeitsyndroms können sehr vielfältig sein. So können sie sowohl innerhalb als auch außerhalb des Systems auftreten. Am Anfang kommt es zunächst dazu, dass Aufträge früher als üblich ausgelöst bzw. angestoßen werden. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben; sowohl unternehmensinterne als auch unternehmensexterne. Auch können sie durch zufällige Fluktuationen bedingt sein.

Dadurch kommt es letztlich dazu, dass die Produktion mit Aufträgen regelrecht überrannt wird und schlichtweg nicht mehr hinterher kommt. So sinkt dann auch die Produktivität bzw. Leistung des Produktionssystems. Auch kommt es zu steigenden Beständen im Lager, um den zunehmenden Bedarf zu decken: Ein Kreislauf, der schwer zu durchbrechen sein kann.

Littles Gesetz geht davon aus, dass die Arbeitsbedingungen, das Personal und die Technologien konstant bleiben. Es besage, dass die durchschnittliche Anzahl von Kunden in einem als stabil zu bezeichnenden System gleich dem Produkt der durchschnittlichen Ankunftsrate und ihrer durchschnittlichen Verweildauer im System ist (vgl. Doug Rose, 2019). Wenn es dann zu einem zusätzlichen Arbeitsaufkommen kommt und das Arbeitsaufkommen somit höher ist als die Arbeiten, die in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden können, führt es, völlig logisch, zum Stau.

Lösungen

Es wird deutlich, warum produzierende Unternehmen das Durchlaufzeitsyndrom so gut es geht umgehen wollen. Im Zeitalter der Digitalisierung stehen Unternehmen unterschiedliche Tools zur Verfügung, mit welchen sie dem Durchlaufzeitsyndrom vorbeugen können. Zuvor sei doch gesagt, dass eine optimale Lösung, mit der sich das Durchlaufzeitsyndrom mit 100%iger Sicherheit verhindern lässt, aktuell nicht besteht.

APS-Software

Advanced Planning and Scheduling (APS)-Software kann Unternehmen maßgeblich dabei unterstützen, dass Durchlaufzeitsyndrom zu vermeiden. Insbesondere bei prognostizierbaren Produktionseinheiten findet das APS Anwendung. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im Artikel über das APS. Darüber hinaus können auch Just-In-Time-Ansätze, wie beispielsweise Kanban, oder Optimierungsalgorithmen Abhilfe schaffen.

Kategorie: Produktion

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