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Unterstützung für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten Unterstützung vom Bundeswirtschaftsministerium in puncto Cyber-Security.

Datenschutz ist für Unternehmen jeder Größenordnung ein wichtiges Thema.

Doch besonders kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) fehlt es oftmals an den nötigen Ressourcen, Kapazitäten oder schlichtweg dem nötigen Know-how, um entsprechende Maßnahmen in Eigenregie durchzuführen. 

Regionale Anlaufstellen

Aus diesem Grund startete einem aktuellen Bericht von it-zoom.de zufolge Anfang vergangenen Monats anlässlich der it-sa 365 (die „neue Dialogplattform zum Thema IT-Sicherheit“, wie es auf der it-sa.de-Seite heißt) die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM).

Konkret geht es darum, dass kleine und mittlere Unternehmen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ihre sensiblen Daten gegen digitale Angriffe schützen zu können. 

69 weitere Anlaufstellen sollen geschaffen werden

Bisher stehen dazu elf regionale Anlaufstellen der IHK zur Verfügung.

Perspektivisch soll diese Anzahl auf 80 aufgestockt werden, sodass beispielsweise auch Handwerker und Freiberufler gezielt beraten werden könne. 

Wie sieht die Unterstützung aus?

Bislang steht KMU eine digitale Plattform zur Verfügung, die bis Ende der Pilotphase (Ende 2020) typisierte Aktionspläne zur Verfügung stellen soll, wie it-zoom.de berichtet.

Dieses Angebot besteht parallel zur lokalen Unterstützung in den Anlaufstellen. 

Wie geht es weiter?

Ab Beginn kommenden Jahres soll es darüber hinaus dann auch möglich sein, über die Plattform individuelle Bedarfsanalysen zu erstellen, welche gezielt auf den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens basieren.

Bedarf besteht

Dass entsprechender Bedarf vorhanden ist untermauert der aktuelle Bericht von it-zoom.de mit den Ergebnissen einer Studie der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN).

Hier gaben 46 Prozent der Unternehmen an, zwischen April 2019 und April 2020 Opfer eines Cyber-Angriffs geworden zu sein.

Von diesen 46 Prozent gaben drei Viertel der Unternehmen an, der Angriff bzw. die Angriffe hätten bei ihnen Schäden verursacht. 

Dunkelziffer womöglich höher

Doch die Genauigkeit dieser Zahlen ist fragwürdig.

Letztlich investiert bei weitem nicht jedes Unternehmen in die Aufspürung potenzieller Angriffe, sodass diese gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum hinweg unerkannt bleiben könnten.  

Höchste Zeit also, dass auch kleine und mittlere Unternehmen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um für zukünftige Angriffe besser gewappnet zu sein. 

24 November 2020

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